• Informationen
  • Aktuelle Berichte
  • Forstwirtschaft und Sport schließen Kooperationsvereinbarung „Wald.Sport.Bewegt.“

Forstwirtschaft und Sport schließen Kooperationsvereinbarung „Wald.Sport.Bewegt.“

Natur- und Wirtschaftsraum Wald ist Deutschlands größte Sportarena.

(Bild: BaySf)

Berlin, 25. Januar 2018 - Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), Vertretung der deutschen Forstwirtschaft mit rund zwei Millionen Waldbesitzenden, sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports mit 101 selbständigen Mitgliedsorganisationen und rund 90.000 Sportvereinen, haben gestern in Berlin unter dem Titel „Wald.Sport.Bewegt“ eine strategisch ausgerichtete Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

„Millionen von Menschen in Sportdeutschland nutzen den Wald als Bewegungs- und Erholungsraum und machen ihn so zu einem großen Sportraum. Vor diesem Hintergrund wollen wir die Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft ausbauen und partnerschaftlich Projekte entwickeln. Selbstverständlich wollen wir auch den notwendigen Interessenausgleich zwischen Sport- und Forstorganisationen fördern und gemeinsam mit dem DFWR aktuelle Herausforderungen wie z.B. im Bereich Mountainbiking lösungsorientiert besprechen“, so DOSB-Präsident Alfons Hörmann.  

DFWR-Präsident Georg Schirmbeck: „Forst- und Sportorganisationen müssen sich regelmäßig austauschen. Mehr als gestern! Wir haben viele gemeinsame Interessen, die wir gemeinsam erfolgreicher in Staat und Gesellschaft vertreten können. Wanderfreunde und Sporttreibende sollen Freude in unseren Wäldern haben. Gleichzeitig gilt es, rücksichtsvoll und vorsichtig zu sein, zum Beispiel wenn sie Holzerntearbeiten begegnen. Hierüber wollen wir auch vor Ort gerne ins Gespräch kommen. Gemeinsam sollten wir werben für einen naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Wald, der uns einen wesentlichen Teil der Lebensqualität in Deutschland garantiert.“  

Unter dem Dach der Kooperationsvereinbarung sind im Jahr 2018 zahlreiche Vorhaben geplant. So ist „Wald bewegt“ Leitthema des DFWR anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Die gemeinsame Internetseite www.waldsportbewegt.de will relevante Fachinformationen bündeln. Durch Empfehlungen und Handreichungen sowie eine abgestimmte Kommunikationsarbeit soll die Zusammenarbeit zwischen Sport- und Forstorganisationen auf regionaler Ebene systematisch unterstützt werden. 

 Ansprechpartner:

DOSB: Andreas Klages, klages@dosb.de, 069-6700351
DFWR: Wolf Ebeling, ebeling@dfwr.de, 030-31904560    

Zum Hintergrund:

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine Waldfläche von 11,4 Millionen Hektar – das sind rund 32 % des Bundesgebietes – bewirtschaften.

Weitere Informationen:

Drucken E-Mail

Aktuelle Berichte

  • PM Bauwerk und Baukultur - Holzforum Allgäu

    Bauwerk und Baukultur - So lautete der Titel einer Exkursion am 23.03.2018 für die Bürgermeister der vierAllgäuer Landkreise in den Bregenzer Wald. Neun Teilnehmer folgten derEinladung des Holzforum Allgäu e.V. im Rahmen des Projekts „Inno4wood“. Zielwar es kommunalen Entscheidungsträgern Impulse und Austauschmöglichkeitenzu den Themen Dorfentwicklung und Holz anzubieten. Weiterlesen
  • Onlinebefragung KomSilva

    Bis Januar 2020 ist die Cluster-Initiative Forst und Holz Partner im Projekt „KomSilva“. Öffentlichkeitsarbeit und Waldbesitzeransprache sind eine von vielen Aufgaben, die forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse oder Dienstleister von heute bewerkstelligen. Dabei steht die Forstbranche unter regelmäßiger Beobachtung der breiten Öffentlichkeit. Was im Wald passiert, interessiert Lieschen Müller ebenso wie Waldemar Förster. Fast jeder hat eine Meinung dazu, was in „seinen“ Wald vor der Haustüre oder am Ausflugsziel passieren darf. Weiterlesen
  • Das Netzwerk Forst Holz im C.A.R.M.E.N. e.V. auf Baustellenbesuch im NAWAREUM

    (Straubing, 3.11.2017) Ca. 40 Personen konnte der Netzwerk Geschäftsführer Alexander Schulze in Bayerns derzeit größter Holzbau Baustelle in Straubing begrüßen. Mit dem dortigen NAWAREUM baut der Freistaat ein Gebäude, das Geschichte, Gegenwart und Zukunft der nachwachsenden Rohstoffe nicht nur modern präsentiert sondern dabei auch selbst wesentlicher Teil der Ausstellung ist. Dementsprechend komplex sind die Anforderungen, die an das Gebäude gestellt werden. Weiterlesen
  • Holz - Quelle einer nachhaltigen Bioökonomie

    Man kann mit Holz nicht nur vortrefflich bauen: Es eignet sich zu sehr viel mehr! Holz ist ein Rohstoff mit Breitenwirkung, der in vielen Branchen und Wirtschaftszweigen einsetzbar ist. Auf der Fachveranstaltung "Holz - Quelle einer nachhaltigen Bioökonomie" konnten sich die Teilnehmer davon einen Eindruck verschaffen und einen Blick in die Zukunft der holzbasierten Bioökonomie an der Schnittstelle zwischen Forstwirtschaft und Chemie werfen. Präsentiert wurden in der Augsburger Handwerkskammer neuartige und visionäre Produkte, Trends und Visionen rund von Experten und namhaften Unternehmen, die anderen einen Schritt voraus sind. Weiterlesen
  • INTERFORST 2018: Interview mit Dr. Eva Tendler, Forstwissenschaftlerin und Projektmanagerin im Cluster

    Dr. Eva Tendler, Forstwissenschaftlerin und Projektmanagerin im Cluster „Forst und Holz Bayern“, hat ihre Doktorarbeit über „Urbane Waldbesitzer“ geschrieben. Seit Jahren entwirft sie Strategien für die Kommunikation mit Waldbesitzergruppen. Martina Ehrnsperger, Projektleiterin der INTERFORST, sprach mit ihr über die Veränderungen in der Waldbesitzerstruktur, über die steigende Anzahl an Waldbesitzerinnen sowie über Herausforderungen, mit denen es Waldbesitzer und Beratungsförster zu tun haben. Weiterlesen
  • 1
  • 2
  • 3

Wir koordinieren

Logo proHolz Bayern

 

 

Logo komSilva

 

Partnernetzwerke

Logo Regionalinitiativen in Bayern

Wir sind Mitglied bei

Logo Cluster Offensive Bayern

 

Logo go-cluster

 

Logo Cluster Management Excellence

Logo Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan