Staatsmedaillen für Spann und von Redwitz

(9. Juni 2016) Kösching, Lkr. Eichstätt – Für ihre Verdienste um die Forstwirtschaft und die Privatwaldbesitzer in Bayern zeichnete Staatsminister Helmut Brunner am Mittwoch, 8. Juni 2016, Sepp Spann und Eugen Freiherr von Redwitz mit der Staatsmedaille in Gold bzw. Silber aus.

Hohe Ehrungen für die im April ausgeschiedenen Führungspersönlichkeiten des Bayerischen Waldbesitzerverbands: Forstminister Helmut Brunner hat am Mittwoch bei einer Feierstunde in Kösching im Landkreis Eichstätt den langjährigen Präsidenten, Sepp Spann aus Bad Feilnbach (Lkr. Rosenheim), mit der Staatsmedaille in Gold ausgezeichnet. Dem früheren Vizepräsidenten und ehemaligen Landesvorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Eugen Freiherr von Redwitz aus Rennertshofen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen), überreichte Brunner die Staatsmedaille in Silber. „Die Auszeichnung ist die verdiente Würdigung Ihrer herausragenden Verdienste um die Forstwirtschaft und die Privatwaldbesitzer in Bayern“, sagte der Minister in seiner Laudatio und: „Mit Ihrem großem Sachverstand und Weitblick haben Sie wesentliche Weichenstellungen in der bayerischen Forstpolitik entscheidend mitgeprägt.“

So hätten sich Spann und Redwitz über viele Jahre mit Herzblut in zahlreichen Institutionen, Ausschüssen und Gremien erfolgreich für die Belange des Waldes und seiner Besitzer stark gemacht. „Dank Ihres außerordentlichen Einsatzes haben Sie es immer wieder geschafft, den Anliegen der bayerischen Waldbesitzer Stimme und Gewicht zu verleihen“, sagte der Minister. Spann war seit 2008 Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands, von Redwitz seit 2010 Vizepräsident. Beide standen aus Altersgründen nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Waldkönigin Anna Maria Oswald, Joseph Ziegler, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, sein mit der Staatsmedaille in Gold ausgezeichneter Vorgänger Sepp Spann, Staatsminister Helmut Brunner, der mit der Staatsmedaille in Silber geehrte Eugen Freiherr von Redwitz und Waldprinzessin Anna Maria Oswald (von links). Bild: Rolf Kaul

Bericht: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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