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Mehr Wertschöpfung aus dem Allgäu: StMELF-Amtschef Bittlmayer übergibt LEADER-Förderbescheid an Holzforum

Kempten, 20.09.2016 (AELF) Jetzt ist es amtlich: Das Holzforum Allgäu e.V., der Branchenverein für Wald und Holz im Allgäu, erhält eine EU-LEADER-Förderung in Höhe von 113.000 Euro. Die Mittel dienen zum Aufbau einer Koordinationsstelle für die Wertschöpfungskette Holz. Diese reicht vom Waldbauern über die Säger und Zimmerer bis hin zu Architekten und Häuslebauern. Zudem soll eine Herkunftszertifizierung „AllgäuHolz“ aufgebaut werden.

Am 16.09. wurde Hugo Wirthensohn und Peter Fickler der Leader-Zuwendungsbescheid durch Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ofiziell überreicht.
Sie freuen sich über die amtliche Zusage: vorne sitzend v. l. Peter Fickler, Hugo Wirthensohn (beide Holzforum), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu), der Amtschef des StMELF, Hubert Bittlmayer; hinten stehend v. l.: Hans-Joachim Weirather (Landrat Unterallgäu), Dr. Alois Kling (AELF), Theo Haslach (LAG Oberallgäu), der Lindauer Landrat Elmar Stegmann, Sonja Keck-Herreiner, Ethelbert Babl (beide AELF) und der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz. Bild: AELF Kempten

Den Förderbescheid übergab der Amtschef des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, im Rahmen eines Treffens mit Vertretern der vier im Allgäu tätigen Lokalen Aktionsgruppen (LAG). Er begrüßte dabei besonders die enge Kooperation der LEADER-Regionen mit Partnern wie den Zimmererinnungen oder dem Architekturforum Allgäu.

Zuvor hatte das Entscheidungsgremium der LAG Regionalentwicklung Oberallgäu das Projekt befürwortet - "eine Notwendigkeit bei allen LEADER-Projekten", erläutert die LAG-Geschäftsführerin Dr. Sabine Weizenegger. Laut LAG-Vorsitzendem Bürgermeister Theo Haslach ist es eine wichtige Aufgabe der Regionalentwicklung, dort zu unterstützen, wo die Aufgaben alleine im Ehrenamt nicht mehr geleistet werden können, wie auch in diesem Projekt.

Dr. Alois Kling, der Leiter des für LEADER im Allgäu zuständigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten hob besonders hervor, dass mit der Zertifizierung von „AllgäuHolz“ eine besondere Aufwertung der Marke Allgäu im Bereich der regionalen Produkte angestrebt werde.


Pressemitteilung des Holzforum AELF Kempten

Hintergrund

Die Allgäuer Wald- und Holzwirtschaft befindet sich in einem Spannungsfeld von Naturschutz, Tourismus, gesellschaftlichem Anspruchsdenken, Fachkräftemangel, globalem Wettbewerb und regionaler Zersplitterung. Diese Faktoren stehen der dringend notwendigen verstärkten Verwendung von regionalem Holz und der Etablierung übergreifender Strukturen entlang der Wertschöpfungskette entgegen. Die Substitution fossiler Bau- und Energiestoffe durch nachhaltig angebaute, nachwachsende Rohstoffe ist einer der Schlüssel bei der Entwicklung CO2-neutraler Lebensweisen im Zeichen des Klimawandels.

Die Holzwirtschaft im Allgäu hat deshalb schon einige Projekte zur Stärkung regionaler und dezentraler Strukturen entwickelt. Beispiele sind die Serviceplattform Waldinfoplan und die Vermarktungsgenossenschaft in.Silva, ebenfalls aus Mitteln des LEADER-Programms. Ein dringendes Desiderat blieb die Einrichtung einer professionellen Koordinationsstelle für branchenübergreifende Vorhaben, die das Denken und Zusammenarbeiten in Wertschöpfungsketten entwickelt und etabliert.

Zu diesem Zweck wurde 2003 das Holzforum Allgäu e. V. ins Leben gerufen, das aus der Zusammenarbeit der Branche beim "Holzbaupreis 2002" hervorging. Im Holzforum Allgäu waren von vornherein Akteure aus allen Gliedern der Wertschöpfungskette vertreten. Der Verein fördert die Verwendung heimischen Holzes und generiert durch die Integration aller Partner neue Absatzmöglichkeiten.

Anfang 2016 initiierte das Holzforum das Netzwerk "Wald und Holz". Zu dessen Zielen gehört die Verstärkung der Kooperations- und Öffentlichkeitsarbeit, die Verdoppelung der Mitgliederzahl in drei Jahren und die Etablierung eines Zertifikats für regionales Holz ("AllgäuHolz"). Den Startschuss für das Netzwerk gab das AELF Kempten im März 2016. Die Gesamtkosten für das Netzwerk liegen bei 231.000€. 113.000€ davon werden aus LEADER-Mitteln finanziert.

Das seit 1991 stetig entwickelte LEADER-Programm stärkt die Zusammenarbeit regionaler Netzwerke. Es befindet sich mittlerweile in der fünften Förderphase und wird aus Mitteln des Entwicklungsfonds für den ländlichen Raum ELER finanziert. Charakteristisch für LEADER-Projekte ist die Koordination über lokale Aktionsgruppen (LAG).

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