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Renaissance der Holzfenster: Exkursion zum ift nach Rosenheim

proHolz Tirol lud im Rahmen des Interreg-Projekts Inno4wood Tiroler Holzfensterhersteller und Zulieferbetriebe ein, das IFT in Rosenheim zu besichtigen.

Neben beeindruckenden Laborräumen, die zum Teil mit selbstgebauten wissenschaftlichen Geräten bestückt sind, mutet das Institut für Fenstertechnik Rosenheim stellenweise wie ein großer Spielplatz für Erwachsene an. Die Prüflabore werden von den Experten vor Ort dementsprechend spannend und unterhaltsam präsentiert. Der Rundgang führte von allgemeinen Festigkeitsüberprüfungen an relativ kleinen Prüfgeräten bis hin zu großen Hallen mit reell nachgebildeten Wandaufbauten zur Überprüfung von Schall-, Brand-, oder Einbruchschutz. Besonders beeindruckend war das für insgesamt sieben Millionen Euro brandneu errichtete Technologiezentrum mit einem fünf mal acht Meter großen Feuerofen.

Prof. Ulrich Sieberath begrüßte die Holzfensterhersteller und Zulieferer sowie die Vertreter von proHolz Tirol und des Clusters Forst Holz Bayern am ift in Rosenheim. Bild: proHolz Tirol

Bei der anschließenden Diskussion zum Stellenwert des Holzfensters im Vergleich zum PVC-Fenster kam eines deutlich zum Ausdruck: Qualitativ kann dem Holzfenster (speziell in der Holz-Alu Kombination) kein anderes Fenster das Wasser reichen.

Das Holzfenster erlebt laut Institutsleiter Prof. Ulrich Sieberath besonders im Premiumbereich und bei der Sanierung von Altbauten eine Renaissance. Das Fenster wird in der modernen Architektur zunehmend als prägendes Raumelement und somit mehr als Möbelstück wahrgenommen. Damit entfernt sich das (Holz-)Fenster von der Ebene der reinen Notwendigkeit und begibt sich auf die Stufe der Einrichtungselemente mit emotionalem Stellenwert und Designanspruch.

Die Vorteile des Holzfensters liegen aber bei Weitem nicht nur in der Optik. Neben den hervorragenden Materialeigenschaften, die sich in den oben genannten Tests ausschließlich positiv niederschlagen, punktet das Holzfenster mit einem kleinen CO2 Footprint. Die eingesetzten Holzarten Fichte, Lärche und Eiche stammen zum Großteil aus heimischen Wäldern tragen somit zur regionalen Wertschöpfung bei.

Bei großflächigen Fenstern, auf denen hoher Gewichtsdruck lastet, kann auf Holzkonstruktionen ohnehin nicht verzichtet werden.

Fazit:

  • Das Holzfenster wird in der Öffentlichkeit trotz all seinen Vorteile zu wenig geschätzt.
  • Kunden treffen ihre Kaufentscheidung nach wie vor zu häufig rein kostenbasierend und nicht nach qualitativen oder ökologischen Kriterien.
  • Im Sinne der Nachhaltigkeit bei Bauvorhaben müssen ökologische Gesichtspunkte in Zukunft eine größere Rolle spielen und somit darf in öffentlichen Ausschreibungen die Forderung nach Holzfenstern nicht fehlen.
  • Die Politik ist gefordert, hier in Zukunft eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Bericht von proHolz Tirol

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