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Neue Doppelspitze im Cluster Forst und Holz in Bayern: Xaver Haas und Hubert Röder folgen Gerd Wegener

München (23. 11.) Am 23. November hat Prof. Dr. Dr. habil. Gerd Wegener sein Amt als Sprecher des Clusters Forst und Holz in Bayern weitergegeben. Die Amtsübergabe fand im Bayerischen Landwirtschaftsministerium im Rahmen eines Festaktes statt, der anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Cluster-Initiative und des 5-jährigen Bestehens von proHolz Bayern veranstaltet wurde.

Forstminister Helmut Brunner dankte Wegener ganz ausdrücklich für seine herausragenden Verdienste um die bayerische Forst- und Holzwirtschaft und verlieh ihm zum Abschied als Clustersprecher die Bayerische Staatsmedaille in Gold. Wegeners Nachfolger tritt eine Doppelspitze an, die gleichzeitig für Wissenschaft und Praxis sowie für Forst- und Holzwirtschaft steht.

Forstminister Helmut Brunner verleiht Prof. Dr. Gerd Wegener die Bayerische Staatsmedaille in Gold. Bild: Baumgart/StMELF

Die Wissenschaft repräsentiert Prof. Dr. Hubert Röder, der am Wissenschaftszentrum Straubing der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die Betriebswirtschaftslehre Nachwachsender Rohstoffe lehrt. Nach einer Schreinerlehre hat Röder in München und Weihenstephan Forstwissenschaft studiert und dort auch promoviert. Anschließend war er selbständig tätig und als Senior-Consultant bei Pöyry dreizehn Jahre im Bereich Bioenergie aktiv.

Der Unternehmer Xaver Haas hat die Führung seiner Firmengruppe 2013 an seine Kinder übergeben und konzentriert sich seither verstärkt auf Verbands- und Lobbyarbeit. Seit April 2015 ist Haas Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) und hat die heuer vom DHWR vorgestellte „Roadmap Holzwirtschaft 2025“ federführend mit entwickelt.

Prof. Dr. Wegener übergibt die Schlüsselgewalt symbolisch an seine Nachfolger Xaver Haas und Prof. Dr. Hubert Röder. Bild: Baumgart/StMELF

Als Starthilfe und Richtschnur haben der Beirat der Cluster-Initiative und das Kuratorium des Branchenbündnisses proHolz Bayern den beiden neuen Sprechern eine eigene „Agenda Forst und Holz in Bayern 2030“ mit auf den Weg gegeben.

Die Kernziele der Agenda sprechen die Branche, die Politik und schließlich die Cluster-Initiative mit proHolz Bayern und den regionalen Netzwerken an.
Die Branche ist aufgefordert, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch erhöhte Innovationskraft und Wertschöpfung weiter zu steigern und ein starker Arbeitgeber vor allem im ländlichen Raum zu bleiben. Weiterhin soll die Ressourcen- und Energieeffizienz von Prozessen und Produkten stetig weiter verbessert werden.
Die Politik soll den gewichtigen Beitrag zum Klimaschutz von Wäldern und der Holznutzung anerkennen, sich für eine aktive Forstwirtschaft auf ganzer Fläche einsetzen und im öffentlichen Bauen Holz als Baustoff und Energieträger verstärkt verwenden.
Zusammen mit proHolz Bayern und den regionalen Netzwerken soll die Cluster-Initiative durch konkrete Leitprojekte und Kommunikation die Innovationskultur der Branche weiterentwickeln. Daraus sollen zentrale Zielgruppen aus Gesellschaft und Politik von den Vorteilen einer aktiven und nachhaltigen Forstwirtschaft auf ganzer Fläche und einer gesteigerten Holzverwendung überzeugt werden.

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  • Charta für Holz vorgestellt: Prof. Röder betont die Rolle langfristiger Clusterarbeit auf dem Weg zu einer nachhaltigen Bioökonomie

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