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Wertvolle Erfahrung aus der Praxis: Vortragsreihe "Holzbau kompakt" in Immenstadt vermittelte Wissen aus der Praxis für die Praxis

Immenstadt (18. Mai 2017) - Rund 150 Teilnehmer profitierten dieses Jahr von den wertvollen Erfahrungen und Tipps, die Experten aus der Holzbaupraxis in der Vortragsreihe "Holzbau kompakt. Aus der Praxis. Für die Praxis" für sie aufbereitet hatten. Für Hugo Wirthensohn, den 1. Vorsitzenden des Forums steht fest: Die Vortragsreihe, die von proHolz Bayern und dem Holzforum Allgäu ausgerichtet wird, wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.

Das Konzept hatte sich zunächst im Wirtschaftsraum Augsburg in Zusammenarbeit des Netzwerks Holzbau mit proHolz Bayern und weiteren Partnern etabliert; dort findet die Vortragsreihe bereits seit 2011 jeden Herbst statt. Seit letztem Jahr gibt es "Holzbau kompakt" auch im Allgäu: 2016 in Kempten, 2017 im Grünen Zentrum Immenstadt. Fünf hochqualifizierte Vortragende informierten Architekten, Bauingenieure, Studierende und am Holzbau Interessierte über ein breites Spektrum an Praxiserfahrungen.

Die Referenten von Holzbau kompakt 2017 in Immenstadt (v. l.): Richard Adriaans sprach zum Auftakt über Flachdächer, Ernst Rainer trug über urbanen Holzbau vor, Frank Lattke präsentierte das Projekt leanWOOD, René Stein informierte über Brandschutz und Martin Bentele (im Bild mit Hugo Wirthensohn, dem 1. Vorsitzenden des Holzforums Allgäu, links) schloss die Vortragsreihe mit einem Beitrag zur modernen Holzenergie. Bilder: Holzforum Allgäu

23.03.2017 | Richard Adriaans: Das moderne, sich selbst auflösende Holzflachdach

Den Auftakt machte Richard Adriaans mit einem Vortrag zum Thema „Das selbstkompostierende Flachdach – Chancen und Risiken von Holzflachdächern“. Der IHK-Sachverständige ist einer der ersten Ansprechpartner für Flachdächer und thermische Bauphysik. Er informierte rund 30 Teilnehmer humorvoll und detailliert über die Frage, was man bei der Errichtung eines Flachdachs aus Holz beachten muss, und gab den Zuhörern am Ende eine praktische Zusammenfassung mit sieben Punkten an die Hand.

06.04.2017 | Ernst Rainer: Urbaner Holzbau im Innovationsstadtteil Graz-Reininghaus

Dipl. Ing. Ernst Rainer von der Technischen Universität Graz präsentierte den Zuhörern ein Projekt, das europaweit Vorbildcharakter hat: Energy City Graz-Reininghaus ist ein Vorhaben, bei dem nicht ein einzelnes Objekt, sondern ein ganzes Stadtviertel nachhaltig und energieeffizient errichtet wurde. Der alle Erwartungen übertreffende Erfolg zeigt: Wenn Verwaltung, Forschung und Wirtschaft eng vernetzt zusammenarbeiten, können auch ambitionierteste, zukunftsweisende Bauvorhaben umgesetzt werden.

27.04.2017 | Frank Lattke: leanWOOD - Holzbau sicher geplant

Der Architekt Dipl.-Ing. Frank Lattke stellte das internationale Forschungsprojekt leanWOOD vor, das im "Zeitalter des Holzbaus" den Planungsprozess revolutionieren soll. Auch hier geht es um Vernetzung: Um Missverständnisse, Fehler und Zuständigkeitsprobleme aus dem Planungsprozess auszuschließen, sei es notwendig, dass Architekten, Planer und Holzbauer von vornherein zusammenarbeiten. Eine Informationsplattform und regelmäßigen Austausch hält Lattke für unumgänglich, um Holzbauprozesse sinnvoll zu verschlanken.

11.05.2017 | René Stein: Entwicklungstendenzen im modernen Holzbau aus der Sicht der Qualitätssicherung

René Stein, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Winter an der Technischen Universität München, referierte über die Umsetzbarkeit des Brandschutzes im Holzbau unter Berücksichtigung von Qualitätssicherungssystemen. Stein zeigte sowohl Entwicklungen in den Brandschutzvorschriften wie detailliert ausgeführte Beispiele in verschiedenen Gebäudearten auf.

18.05.2017 | Dipl.-Fw. Martin Bentele: Wie moderne Holzenergie dem Holzbau zu 100% Klimaneutralität verhilft

Den Abschluss bildete Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pelletverbands und Vorsitzender des Kuratoriums von proHolz Bayern. Beim effektiven Einsatz von Holz als Quelle erneuerbarer Energie komme es vor allem auf die Technik an. Der nachwachsende Rohstoff ist dann optimal eingesetzt, wenn er sowohl stofflich als auch energetisch verwertet wird - und: er ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch bis zu 30% günstiger als Erdöl.

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