A³ Wirtschaftsdialog bei UPM Augsburg zeigt Facetten nachhaltiger Wirtschaft

    Augsburg (08.04.2016) - Von der praktischen Anwendung bei UPM über die Vermittlung der Wichtigkeit der inneren Haltung bis hin zu regionalen Instrumenten zur Umsetzung bekamen die über 60 Teilnehmer beim A³ Wirtschaftsdialog zu Gast bei UPM am 04. April einen breiten Einblick zu den Facetten nachhaltigen Wirtschaftens. Besonders die Führung zu einer der modernsten Papiermaschinen der Welt, der PM 3, begeisterte das Publikum.

    Augsburg (08.04.2016) - Von der praktischen Anwendung bei UPM über die Vermittlung der Wichtigkeit der inneren Haltung bis hin zu regionalen Instrumenten zur Umsetzung bekamen die über 60 Teilnehmer beim A³ Wirtschaftsdialog zu Gast bei UPM am 04. April einen breiten Einblick zu den Facetten nachhaltigen Wirtschaftens. Besonders die Führung zu einer der modernsten Papiermaschinen der Welt, der PM 3, begeisterte das Publikum.

    Bilder: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH B4B Wirtschaftsleben Schwaben
    Die Teilnehmer beim Betriebsrundgang. Bilder: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH (l.), B4B Wirtschaftsleben Schwaben (r.)

    "Mehr-Wert durch Nachhaltigkeit" titelte die Veranstaltung, zu der die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH gemeinsam mit UPM Augsburg geladen hatte. Nach einem technisch beeindruckenden Betriebsrundgang zur PM 3, eine der modernsten Papiermaschinen der Welt mit einer beeindruckenden Länge von 200 m, starteten die Vorträge. Den Anfang machte Wolfgang Ohnesorg, UPM Werkleiter, der die ökologischen und sozialen Aspekte des Unternehmens vorstellte. Als Teil der Bio- und Forstindustrie hat UPM Nachhaltigkeit und CSR fest in der eigenen Unternehmenskultur verankert. Am Augsburger Werk werden 500.000 Tonnen Papier jährlich produziert. UPM ist der größte Hersteller von grafischen Papieren weltweit. Dies erfordert neben dem Rohstoff Holz auch große Mengen an Wasser. UPM optimiert durch moderne effiziente Maschinen diesen Ressourceneinsatz. Rund ein Drittel Altpapier ist in den Endprodukten verarbeitet, zwischen 600 und 700 Tonnen Altpapier werden täglich verarbeitet.

    Bild: UPM Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
    Die Vorträge hielten Andreas Thiel (Regio Augsburg, l.), Wolfgang Ohnesorg (UPM, r.) ...und CSR-Expertin Christine Pehl.

    "Der Abfall von gestern ist unser Rohstoff von heute", erläuterte Ohnesorg. „Unsere Produkte werden aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt und sind wiederverwertbar. Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der UPM Konzernstrategie und wirkt sich damit auf jeden Bereich der Geschäftstätigkeit aus, ob intern oder extern.“

    Christine Pehl, CSR-Expertin und zertifizierter Business-Coach, erläuterte anschließend in ihrem Vortrag, warum nachhaltiges Handeln in Unternehmen und Gesellschaft immer wichtiger wird. „Wir spüren, dass eine verantwortungsvolle Haltung zu Mensch und Umwelt notwendig ist. Der Klimawandel oder die Flüchtlingskrise sind Alarmzeichen, die uns zeigen, dass wir unser Verhalten ändern müssen“, so Pehl. Als weiteren relevanten Aspekt nannte Pehl die kommende  CSR-Berichtspflicht für große Unternehmen, die sich im Rahmen der Lieferkette auch auf den Mittelstand ausweiten wird. Die dritte Komponente sieht sie in der persönliche Ebene. Psychische Stabilität sei eine wichtige Voraussetzung, denn „wer gut zu sich selbst ist, ist auch gut zu anderen“, so Pehl. Darüber hinaus informierte sie zu aktuellen Richtlinien, wie dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex und den Sustainable Development Goals.

    Nachhaltigkeit und Regionalmanagement bei der Firmenentwicklung werden als wichtige Themen erkannt. Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
    Nachhaltigkeit und Regionalmanagement bei der Firmenentwicklung werden als wichtige Themen erkannt. Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

    Beim dritten und letzten Vortrag des Tages berichtete Regio-Geschäftsführer Andreas Thiel, wie sich die regionale Wirtschaftsförderung dem Thema Nachhaltigkeit annehmen wird. Derzeit baut die Regio Augsburg Wirtschaft in ihrem Regionalmanagement das Handlungsfeld „Nachhaltiges Wirtschaften“ auf und lädt Unternehmen ein, sich den geplanten Netzwerkaktivitäten anzuschließen. Neben weiteren persönlichen Austauschmöglichkeiten hat die Regio Augsburg Wirtschaft mit dem CSR-Barometer einen kostenfreien Onlinetest veröffentlicht, bei dem Unternehmen den Reifegrad ihrer CSR-Aktivitäten messen können. Zudem möchte die Regio die regionalen Angebote und Aktivitäten für Unternehmen transparent aufbereiten, für das Thema sensibilisieren und Angebote besser zugänglich machen. In einem Unternehmer-Workshop im Juni 2016 sollen Bedarfe erfragt und mögliche Ansätze weiter entwickelt werden. Grundlage des Handlungsfelds ist das Forschungsprojekt Admire A³, das in den letzten Jahren viele Projektansätze und -ideen für dieses Themenfeld erarbeitet hat.

    Im Anschluss an die Vorträge tauschten sich die Teilnehmer bei einem Imbiss über die neuen Eindrücke aus.


    Pressemitteilung der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

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