Neuer Konzertsaal für München in visionärer Holzbauweise - als Zeichen für die Innovationskraft Bayerns

    Freising (19.04.2016) - Seit wenigen Wochen steht die Entscheidung über den Standort des neuen Konzertsaales für München. Damit wurde ein bedeutender Meilenstein für eine Realisierung dieses wichtigen Kulturprojektes gesetzt, das über München und Bayern hinaus in die ganze Welt ausstrahlen wird. Der Cluster Forst und Holz in Bayern begrüßt gemeinsam mit dem Branchenbündnis proHolz Bayern die Initiative von Staatsminister Helmut Brunner (MdL) beim Bau des Konzertsaales möglichst umfassend auf den heimatprägenden Rohstoff Holz zu setzen.

    Freising (19.04.2016) - Seit wenigen Wochen steht die Entscheidung über den Standort des neuen Konzertsaales für München. Damit wurde ein bedeutender Meilenstein für eine Realisierung dieses wichtigen Kulturprojektes gesetzt, das über München und Bayern hinaus in die ganze Welt ausstrahlen wird. Der Cluster Forst und Holz in Bayern begrüßt gemeinsam mit dem Branchenbündnis proHolz Bayern die Initiative von Staatsminister Helmut Brunner (MdL) beim Bau des Konzertsaales möglichst umfassend auf den heimatprägenden Rohstoff Holz zu setzen.

    Holz erfüllt sämtliche Anforderungen eines zeitgemäßen Materials. Es ist funktionell, modern, vielseitig, umweltgerecht, schön und stellt Lebensqualität dar. Die vielseitigen technischen und optischen Eigenschaften der verschiedenen heimischen Holzarten eröffnen ständig neue Möglichkeiten für kreative Gestaltung und innovative Konstruktionen. Nicht zuletzt stößt der Holzbau über verschiedene Hybridbautechniken in völlig neue, bisher für unmöglich erachtete Dimensionen vor.

    Standort Bayern ist prädestiniert für Vorreiterrolle im Holzbau

    Weltweit gibt es eindrucksvolle Beispiele von atemberaubender Holzarchitektur, die beweisen, dass die musische Kultur und die natürliche Holzkultur hervorragend zueinander passen. Zu nennen wären hier neben der Sibelius Halle in Lathi, Finnland, das Teatro del Lago in Frutilla, Chile, der Franz Liszt Saal in Raiding, Österreich oder die beeindruckende Fassade des Kilden Performing Arts Centre in Kristiansand, Norwegen. Mit Ausnahme der beiden Beispiele in Finnland und Österreich wurden bisher nur Teile der Gebäude aus Holz gebaut. Eine Konzerthalle, deren Konstruktion und Ausstattung schwerpunktmäßig auf Holz setzt, und zwar im Innen- wie im Außenbereich, ist geradezu visionär. Bayern könnte sich damit weltweit an die Spitze zukunftsweisender Architektur setzen. Der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bayern bringt dabei die besten Voraussetzungen für die Realisierung mit. Bayern verfügt über Architekten, Bauingenieure und bauausführende Unternehmen, die über Ländergrenzen hinweg die Entwicklungen des konstruktiven Holzbaus prägen.

    konzertsaal
    Die Philharmonie am Gasteig: Hier hat sich der Baustoff Holz im Innenbereich etabliert und sorgt für eine hervorragende Akustik. Es wird Zeit, die großartigen Eigenschaften dieses Rohstoffes auch im konstruktiven Bereich zu nutzen. Bildrechte: Robert Götzfried

    Holzbauweise vereint Leistung, Schönheit, Qualität und Klimaschutz

    Selbstverständlich bringt ein Konzertsaal in überwiegender Holzkonstruktion und Holzausstattung eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich, beginnend bei der Akustik über die Bauteilgestaltung bis hin zum Brandschutz. Für all diese Herausforderungen gibt es jedoch herausragende Experten, die in der Lage sind, intelligente Lösungen zu erarbeiten. Bayern verfügt zudem über eine leistungsfähige Forst- und Holzwirtschaft, die in der Lage ist, das umweltfreundliche Holz als hochwertigen Bau- und Werkstoff in den benötigten technischen Qualitäten zur Verfügung zu stellen. Die Menschen schätzen die Ästhetik schöner Wohnhäuser und Bauwerke aus Holz und die individuelle Ausstrahlung von Holzprodukten, wie z.B. Möbeln. Aber Holz kann noch viel, viel mehr und gilt heute als der innovative Roh-, Bau- und Werkstoff der Zukunft. Die Verwendung von Holz ist gelebter Klimaschutz, weil damit der Atmosphäre das Treibhausgas Kohlendioxid langfristig entzogen und energieintensiv hergestellte Produkte ersetzt werden.

    Konzertsaal aus Holz als Spiegel der Kultur - unser Aufruf

    Bayern, seine Kultur, seine Wälder und das Holz gehören zusammen. Ein Konzertsaal aus Holz könnte zum Spiegel bayerischer Kultur werden, identitätsstiftend für die Bürger in Bayern und kulturell weltoffen zugleich. „Wir sind der Meinung: Bayern ist reif für ein Leuchtturmprojekt der Holzbauarchitektur von weltweiter Ausstrahlung. Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, wir zählen auf Sie! Setzen Sie ein neues Zeichen für die Innovationskraft Bayerns, setzen Sie auf ein visionäres Bauwerk mit Holz!“, so der gemeinsame Aufruf des Cluster Forst und Holz in Bayern und proHolz Bayern, denen dieses Projekt am Herzen liegt.


    Pressemitteilung proHolz Bayern vom 19.04.2016

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