Die Bundesregierung hat durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 2017 den Prozess der Charta für Holz zum zweiten Mal gestartet. Duch den Chartaprozess wird die Waldstrategie 2020 und der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weiterentwickelt und konkretisiert. Im Fokus der Charta für Holz 2.0 stehen der Erhalt und der Ausbau der Leistungen einer nachhaltigen, effizienten Holznutzung und langfristigen Verwendung zum Wohle von Klimaschutz und Wertschöpfung insbesondere in den ländlichen Räumen.

 


Clustersprecher Prof. Dr. Hubert Röder ist in der AG Bioökonomie
"Materialien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben erhebliche Vorteile im Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz. Holzprodukte haben ein großes Potential, weil der Rohstoff nachhaltig in großen Mengen verfügbar ist."

Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer ist in der AG Cluster Forst und Holz
"Eine effiziente Vernetzung der Cluster- und proHolz-Organisationen ist essentiell für die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Durch den Charta-Prozess  gewinnen diese Netzwerke an Bedeutung."

    Handlungsprogramm Holzbau 2020

    Das „Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern“ wird seit 2012 durch die Cluster-Initiative Forst und Holz koordiniert und trifft sich einmal jährlich zu einer Klausurtagung.

    Im Netzwerk sind Ministeriumsvertreter, Fördermittelgeber, Planer, Forscher und Unternehmer vertreten. Das Netzwerk erarbeitet zukunftsorientierte Denk- und Lösungsansätze für aktuelle und künftige Herausforderungen und soll den Weg zu einer strategischen Innovationskultur ebnen. Wie die Clusterstudie 2015 zeigt, ist der Holzbau der wichtigste Garant für das Wirtschaftswachstum des Clusters Forst und Holz in Bayern und trägt ein Siebtel zum Clustergesamtumsatz bei. Darüberhinaus fördern insbesondere die Holzbaubetriebe die Beschäftigung im ländlichen Raum. Durch Substitution energieintensiver Baustoffe und durch die Erhöhung des Holzproduktespeichers leistet der Holzbau schließlich die Hälfte der enormen Klimaschutzleistung des Clusters Forst und Holz. Insbesondere die Beschäftigungswirkung im länd­lichen Raum und der Klimaschutz bieten hinreichende Gründe, um die erfolgreiche Entwicklung im Holzbau weiter zu fördern. Im Juli 2015 wurde von den Mitgliedern des „Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern“ das „Handlungsprogramm Holzbau Bayern 2020“ als gemeinsamer Arbeitsplan für die nächsten Jahre verabschiedet. Das Handlungsprogramm ist die systematische und abgestimmte Grundlage, um das Bauen mit Holz noch weiter voran zu bringen und versteht sich als selbstbewusstes Bekenntnis des bayerischen Holzbaus, in Europa eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Holzbaus zu spielen.

     Bis 2020 sollen sieben Ziele erreicht werden:
    1. Bayern hat eine fortschrittliche Landesbauordnung – Hemmnisse im mehrgeschossigen Holzbau sind überwunden.
    2. Hemmnisse im großvolumigen Holzbau (Nichtwohnbau) sind überwunden.
    3. Klimaschutzaspekte (CO2-Wirkungen) von Baustoffen sind in den bayerischen Baugesetzen und Rahmenwerken des Bauens verankert.
    4. In der Aus- und Weiterbildung von Architekten und Ingenieuren ist der Holzbau ein wichtiges Thema.
    5. Die regionale Wertschöpfung spielt im bayerischen Holzbau eine große Rolle. Die Arbeit regionaler Netzwerke ist ein wichtiger Motor für die Entwicklung des bayerischen Holzbaus.
    6. Forschung und Entwicklung bleiben Grundlage und Voraussetzung, um den Rohstoff Holz effizient und mit hoher Qualität im Holzbau einzusetzen, und werden von Forst- und Holzwirtschaft aktiv genutzt und gefördert.
    7. Das Wohnen und Arbeiten in Gebäuden aus Holz erfährt eine besondere Wertschätzung. Ein kooperatives Marketing hat das Vertrauen in das Bauen mit Holz (weiter) verbessert.

    dazu berichtet das Holzzentralblatt

    Clusterstudie 2015: Der Holzbau ist der wichtigste Wachstumsgarant für die Wirtschaftsleistung des Clusters.

     

    Clusterstudie 2015: Holzbauquote und Beschäftigung weisen regionale Unterschiede auf.

    Clusterstudie 2015: Durch Substitution und Erhöhung des Holzproduktespeichers trägt der Holzbau 50% des Klimaschutzbeitrages des Forst und Holzclusters in Bayern.

     

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