2017 hat die Bundesregierung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Prozess der Charta für Holz zum zweiten Mal gestartet. Durch den Chartaprozess wird die Waldstrategie 2020 und der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weiterentwickelt und konkretisiert. Im Fokus der Charta für Holz 2.0 stehen der Erhalt und der Ausbau der Leistungen einer nachhaltigen, effizienten Holznutzung und langfristigen Verwendung zum Wohle von Klimaschutz und Wertschöpfung insbesondere in den ländlichen Räumen.


Clustersprecher Prof. Dr. Hubert Röder ist in der AG Bioökonomie
"Materialien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben erhebliche Vorteile im Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz. Holzprodukte haben ein großes Potential, weil der Rohstoff nachhaltig in großen Mengen verfügbar ist."

Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer ist in der AG Cluster Forst und Holz
"Eine effiziente Vernetzung der Cluster- und proHolz-Organisationen ist essentiell für die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Durch den Charta-Prozess  gewinnen diese Netzwerke an Bedeutung."

    Startschuss zum Münchner Netzwerk "Holz im Geschosswohnungsbau"

    Rund 100 Teilnehmer fanden sich zur Auftaktveranstaltung des Netzwerks "Holz im Geschosswohnungsbau" im Münchner Bauzentrum in der Willy-Brandt-Allee ein. Geladen hatte das Bauzentrum München unter deren Dach das Netzwerk Holzbau in den nächsten drei Jahren seine Aktivitäten entfalten kann.

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    von Wolfgang Mai

    Rund 100 Teilnehmer fanden sich zur Auftaktveranstaltung des Netzwerks "Holz im Geschosswohnungsbau" am 23.5.2011 im Münchner Bauzentrum in der Willy-Brandt-Allee ein. Geladen hatte das Bauzentrum München unter deren Dach das Netzwerk Holzbau in den nächsten drei Jahren seine Aktivitäten entfalten kann.

    Ein neues Zeitalter im Holzbau hat begonnen. Wurde Holz als Baustoff von Hochhäusern in der Vergangenheit immer mehr verdrängt, entstanden in den letzten Jahren in ganz Europa wieder eine Reihe von Gebäuden, die die Möglichkeiten des Rohstoffs für diese Bauweise unter modernen Anforderungen wiederbelebt haben. Eindrucksvolle Beispiele mit bis zu neun Geschossen stehen in Berlin, London und Växjo in Schweden. Aktuell entsteht in Bad Aibling bei Rosenheim ein achtgeschossiges Holzgebäude.

    Die Möglichkeiten zur Errichtung derartiger Gebäude wurden in den letzten Jahren ausgiebig erforscht, in Bayern insbesondere im Projekt "Holzbau der Zukunft". V. a. angesichts der Erkenntnis, dass Holzbau angewandter Klimaschutz ist, weil der Rohstoff einerseits energieeffizient aufwächst und zu verarbeiten ist und andererseits das Treibhausgas CO2 speichern kann, fasste der Münchner Stadtrat im Jahr 2010 den Beschluß ein Netzwerk zur Förderung der Holzverwendung im städtischen Geschosswohnungsbau zu gründen.

    Bei der Auftaktveranstaltung wurden eine Reihe aktueller Beispiele von Josef Huber (Fa. Huber & Sohn, Bachmehring) und Prof. Hermann Kaufmann (TU München) detailliert vorgestellt. Dr. Michael Lutze informierte über die aktuelle und nachhaltige Verfügbarkeit des Baustoffs aus der Sicht der bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und konnte zur weiteren Nutzung des Rohstoffs einladen. Mittel- und langfristig werde sich die Struktur des angebotenen Holz in Bezug auf Holzarten und -dimensionen ändern, daher bleibt die Situation weiterhin spannend.

    Nach der Vorstellung des Netzwerks von Netzwerkleiter Herbert Danner, wurden die Teilnehmer der Veranstaltung von Roland Gräbel, dem Leiter des Bauzentrums München gebeten ihre Erwartungen und Mitwirkungsmöglichkeiten zu äußern. Die Vielzahl der Wortmeldungen konnten anschließend in die sechs Themenfelder Baurecht und Genehmigungen, Bildung und Qualitätssicherung, Investition und Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Wohngesundheit, Nachhaltigkeit und Kommunikation gegliedert werden. Konkret sollen in dem zunächst für drei Jahre von der Stadt finanzierten Netzwerk in Kürze der Kontakt mit Genehmigungsbehörden, Architekten und holzbauerfahrenen Praktikern vermittelt werden. Ein weiteres Beispiel für mögliche Aktivitäten des Netzwerkes ist die Erarbeitung eines Leitfadens zur Erstellung genehmigungsfähiger Anträge für den Bau von Geschosswohnungsgebäuden aus Holz.

    Mit dem Münchner Netzwerk agieren in Bayern nunmehr 14 Regionalinitiativen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst und Holz. Die Clusterinitiative unterstützt diese Initiativen tatkräftig und fördert den regelmässigen Austausch und die Zusammenarbeit dieser regionalen Aktivitätszentren. Wenn Sie diesen Prozess ebenfalls begleiten wollen , schauen Sie doch wieder mal rein oder abonnieren Sie unseren Newsletter.

    Weitere Informationen:

    Hochhäuser aus Holz in:

    Forschungsprojekt: Holzbau der Zukunft

    Broschüre des Cluster Forst Holz Bayern: Holzbau ist Klimaschutz

    Bayerische Regionalinitiativen Forst und Holz

    Jahrestreffen der bayerischen Regionalinitiativen

    Zum Netzwerk in München Kontakt aufnehmen kann man ...

    per Mail:netzwerk-holzbau-muenchen@gmx.de
    im WWW:http://netzwerk-holzbau-muenchen.de
    per Telefon: 089/42721536 (Netzwerkleiter Herbert Danner)

    zu den Personen:

    • Roland Gräbel, Leiter Bauzentrum München
    • Herbert Danner, Bauökologe
    • Natalie Neuhausen, Dipl.-Ing. Univ. Architektin
    • Cigdem Sanalmis, Solarfachfrau und Energieberaterin

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