2017 hat die Bundesregierung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Prozess der Charta für Holz zum zweiten Mal gestartet. Durch den Chartaprozess wird die Waldstrategie 2020 und der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weiterentwickelt und konkretisiert. Im Fokus der Charta für Holz 2.0 stehen der Erhalt und der Ausbau der Leistungen einer nachhaltigen, effizienten Holznutzung und langfristigen Verwendung zum Wohle von Klimaschutz und Wertschöpfung insbesondere in den ländlichen Räumen.


Clustersprecher Prof. Dr. Hubert Röder ist in der AG Bioökonomie
"Materialien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben erhebliche Vorteile im Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz. Holzprodukte haben ein großes Potential, weil der Rohstoff nachhaltig in großen Mengen verfügbar ist."

Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer ist in der AG Cluster Forst und Holz
"Eine effiziente Vernetzung der Cluster- und proHolz-Organisationen ist essentiell für die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Durch den Charta-Prozess  gewinnen diese Netzwerke an Bedeutung."

    Netzwerk für unterfränkische Forst- und Holzwirtschaft gegründet

    In der Forst- und Holzbranche ist Unterfranken insbesondere wegen seines hohen Laubholzanteils bekannt. Der soeben gegründete Verein "Netzwerk Forst und Holz Unterfranken" soll die Verwendung des umweltfreundlichen Rohstoffes aus dem Wald fördern. Auf Initiative von Bad Kissingens Landrat Thomas Bold konnten alle unterfränkischen Landkreise und kreisfreien Städte für das Projekt gewonnen werden und haben sich in Würzburg zu konkreten Planungen u.a. der Beantragung von Fördermitteln im Rahmen von LEADER versammelt.

    Unterfranken ist reich an Holzvorkommen, das sich in idealer Weise für zeitgemäßes Bauen und Wohnen sowie zur Wärmegewinnung eignet. Eine Besonderheit in Bayern ist der hohe Laubholzanteil, der bislang jedoch nur rund zur Hälfte genutzt wird. Der soeben gegründete Verein "Netzwerk Forst und Holz Unterfranken" soll die vorhandenen Kompetenzen vom Waldbesitzer, den Forstbetrieben, Holzbe- und -verarbeitern über die Architekten bis zum Heizungsbauer bündeln. Ziel ist ein optimierter Informations- und Erfahrungsaustausch in der Branche, so dass die Ressourcen für das umweltfreundliche Kreislaufprodukt noch besser ausgeschöpft werden. Auf Initiative von Bad Kissingens Landrat Thomas Bold konnten alle unterfränkischen Landkreise und kreisfreien Städte für das Projekt gewonnen werden und haben sich in Würzburg zu konkreten Planungen u.a. der Beantragung von Fördermitteln im Rahmen von LEADER versammelt. Die bayerischen Clusterinitiative war bei der Initiierung des Netzwerks von Anfang an beteiligt. In Bayern gibt es mittlerweile bereits 14 Regionalinitiativen zur Förderung der Forst- und Holzwirtschaft.

    Netzwerk Forst und Holz
    Der soeben gegründete Verein Netzwerk Forst und Holz Unterfranken soll die Nutzung von heimischem Holz fördern. Der Gründungsversammlung bei der Regierung von Unterfranken wohnten bei (v.l.n.r.): Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer; Wolfgang Fuchs, Leader-Manager; Wolfgang Borst, Bürgermeister Hofheim (1. Beisitzer), Klaus Bernhart, AELF Karlstadt (2. Beisitzer), Thomas Bold, Landrat Landkreis Bad Kissingen (1. Vorsitzender), Konrad Bonengel, Landkreis Schweinfurt (5. Beisitzer), Josef Mend, Bürgermeister Iphofen (2. Vorsitzender), Dr. Gerald Heiann, GF ZENTEC GmbH, Aschaffenburg (3. Beisitzer), Walter Heußlein, stv. Präsident HWK Unterfranken (4. Beisitzer). Foto: Regierung von Unterfranken

    Bereits bei der Gründung umfasst das Netzwerk den ganzen Regierungsbezirk Unterfranken. Regierungspräsident Paul Beinhofer hatte der Gründungsversammlung des Vereins Netzwerk Forst und Holz Unterfranken höchstpersönlich beigewohnt und so die Bedeutung dieses Wirtschaftssektors für die Region zum Ausdruck gebracht.

    "In Unterfranken sichert die Branche Forst und Holz bereits 20.000 Arbeitsplätze vorwiegend in Mittelstand und Handwerk und ist damit bezogen auf den Umsatz zweitstärkster Arbeitgeber", unterstrich Thomas Bold, Landrat des Landkreises Bad Kissingen, bei der Vorstellung des Netzwerkes.

    Das neue Netzwerk Forst und Wald soll nun den Wissenstransfer innerhalb der Akteure in der Branche durch eine intensivere Kooperation optimieren. Für die professionelle Weiterentwicklung und Qualifizierung der Branche sei es besonders wichtig, neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung auch hier in der Region umzusetzen.
    Für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen wird ein Netzwerkmanagement zunächst befristet für drei Jahre eingestellt. Dieses wird eine zentrale Branchendatenbank aufbauen, Kooperationen initiieren, drei bis vier zentrale Veranstaltungen pro Jahr organisieren, eine enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung aufbauen und für eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit sorgen. Für das Netzwerkmanagement und die Netzwerkmaßnahmen werden zunächst für drei Jahre über die federführende Leader-Aktionsgruppe Bad Kissingen Mittel aus dem EU- Förderprogramm Leader beantragt.

    Weitere Informationen

    Ansprechpartner für Redaktionen

    • Gerhard Karg, Stabstelle Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung Landkreis Bad Kissingen,
      Tel. 0971 / 801 5160
    • Cordula Kuhlmann, Regionalmanagement der Landkreise Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld,
      Tel. 09732 / 78 57 50
    • TextDesign Tonya Schulz GmbH, Tel. 09777 / 32 35

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