Ideen- und Forschungskompass als greifbares Ergebnis des Zukunftsnetzwerks Holzbau

    Das Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern setzt übergeordnete Branchenthemen in konkrete Holzbauprojekte um

    Im mittlerweile dritten Jahr traf sich die Expertenrunde des "Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern" im Juli 2014 im Schloss Hohenkammer nördlich von München, um im kleinen Kreis übergeordnete und richtungsweisende Themen des modernen Holzbaus zu diskutieren. Eingeladen hatten Prof. Dr. Gerd Wegener sowie Dipl.-Holzwirt Markus Blenk von der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern. Auf der Agenda der Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bauplanung stand in diesem Jahr vor allem das Thema "Interaktion Mensch und Holz".

    Das Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern setzt übergeordnete Branchenthemen in konkrete Holzbauprojekte um

    Im mittlerweile dritten Jahr traf sich die Expertenrunde des „Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern“ im Juli 2014 im Schloss Hohenkammer nördlich von München, um im kleinen Kreis übergeordnete und richtungsweisende Themen des modernen Holzbaus zu diskutieren. Eingeladen hatten Prof. Dr. Gerd Wegener sowie Dipl.-Holzwirt Markus Blenk von der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern. Auf der Agenda der Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bauplanung stand in diesem Jahr vor allem das Thema „Interaktion Mensch und Holz“.

    Hohenkammer-2014
    Richtungsweisende Themen des modernen Holzbaus diskutierten die Teilnehmer des Zukunftsnetzwerks Holzbau Bayern auf ihrem dritten Jahrestreffen. (Foto: Cluster-Initiative)
    In seiner Einführung betonte Blenk, dass es beim Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern nicht nur um die Diskussion umfassender Holzbauthemen gehe, sondern auch um deren zeitnahe Umsetzung in Form konkreter Förderprojekte. Eines dieser Projekte sei der „Ideen- und Forschungskompass Holzbau“, der seit einigen Wochen auf der Homepage der Cluster-Initiative einen Überblick über aktuelle und frühere Forschungsvorhaben im Bereich des Holzbaus im deutschsprachigen Raum gebe. Mit dem „Ideen- und Forschungskompass Holzbau“ werde die Forschungslandschaft für die Betriebe transparenter und damit die Bildung von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Praxis erleichtert.

    Der Forschungskompass sei jedoch bei weitem nicht das einzige Thema, das sich aus der noch jungen und zugleich kreativen Runde der bayerischen Holzbauexperten entwickelt hat, so Blenk. Unter anderem wurde von diesem Kreis ein Projekt zur integralen Holzbauplanung sowie zur Optimierung der Bauprozesse in die Wege geleitet. Ein anderes Projekt ist der Laubholz-Innovationsverbund, der sich überwiegend mit der Entwicklung neuer Bauprodukte befasst.

    In diesem Jahr hoben die Klausurteilnehmer ein neues Projekt aus der Taufe: So soll sich ein umfassender Forschungsansatz unter der Federführung der TU München mit den „Interaktionen von Mensch und Holz“ auseinandersetzen. Dies sei ein fundamentaler F+E-Ansatz, der nur durch Zusammenarbeit motivierter und exzellenter Wissenschaftler und Baupraktiker zu leisten sei, erläuterte Prof. Dr. Gerd Wegener als Sprecher der bayerischen Cluster-Initiative. Die ohne Zweifel positiven Wirkungen von Holz in geschlossenen Räumen seien bisher viel zu wenig beachtet und wissenschaftlich untersucht worden, so Wegener, stattdessen befinde sich die Holzbranche nach wie vor noch zu häufig in einer Defensivhaltung, was vor allem an der immer wieder aufflammenden VOC-Diskussion (v.a. Formaldehyd) abgelesen werden könne.

    Diese Feststellung wurde auch von Prof. Dr.-Ing. Heinz-Joern Moriske, Direktor und Geschäftsführer der Kommission Innenraumlufthygiene im Umweltbundesamt, bestätigt, der während der Klausurtagung über das Thema „Schadstoffe in Gebäuden – energiesparende Bauweise, Probleme der Zukunft“ sprach. Damit diese Ergebnisse der diesjährigen Klausur nicht verloren gehen, soll auch das Thema „Interaktion Mensch und Holz“ in eine feste Form gegossen und mittels eines umfangreichen Förderprogramms mit Leben erfüllt werden.

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