Fachforum "Bauteam" im Bauzentrum München

    Teamarbeit - von Anfang an: So lautet das Erfolgsrezept des »Bauteam-Modells«. Bauherrschaft, Architekten, Ingenieure, Handwerker und ausführende Unternehmen kooperieren dabei schon in der Vorentwurfsphase, um die Bauaufgabe optimal zu lösen - schnell, kostengünstig und vor allem qualitativ hochwertig. Das Bauzentrum München und die Clusterinitiative haben am 14. Oktober ein informatives Fachforum organisiert.

    Logo BauteamTeamarbeit - von Anfang an: So lautet das Erfolgsrezept des »Bauteam-Modells«. Bauherrschaft, Architekten, Ingenieure, Handwerker und ausführende Unternehmen kooperieren dabei schon in der Vorentwurfsphase, um die Bauaufgabe optimal zu lösen - schnell, kostengünstig und vor allem qualitativ hochwertig. Das Bauzentrum München und die Clusterinitiative haben am 14. Oktober ein informatives Fachforum organisiert.

    Konventionellerweise liegt die Errichtung eines Bauwerks in der Verantwortung eines Generalunternehmers. Die Vergabe einzelner Aufträge an Subunternehmen birgt dabei einige Problematiken - etwa mangelhafte Kommunikation der Unternehmen untereinander, daraus entstehende Mehrkosten gerade bei komplexen Bauvorhaben, längere Bauzeiten und, als Resultat, ein schlechtes Image der Branche. Eine mittelständische Alternative zur hierarchisierten, getrennten Vorgehensweise stellt das »Bauteam« dar.

    Es handelt sich dabei nicht um ein Firmenkonzept, sondern um ein System: Ein »Verfahren mit fest geregelten Abläufen«, bei dem Auftraggeber, Planer und Handwerker »von unten aus der Praxis« zusammenarbeiten, so Referent Klaus Wehrle.

    Wehrle ist Architekt und Stadtplaner aus Bleibach im Breisgau. In Baden-Württemberg wird das »Bauteam-Modell« seit einigen Jahren erfolgreich angewandt. Um die gesammelten Erfahrungen zusammenzutragen und weitere Unterstützer des relativ neuen Organisationsmodells in Bayern zu gewinnen, haben das Bauzentrum München und die Clusterinitiative am 14. Oktober in München ein Fachforum organisiert. Rund 80 Teilnehmer konnten in den Vorträgen von den Architekten Klaus Wehrle und Martin Delker sowie Dr. Ernst Böhm, B&O Wohnungswirtschaft, die Vorzüge des »Bauteams« aus erster Hand erfahren.

    Am Beispiel etlicher Bauvorhaben wurden die Vorteile demonstriert. Aufgrund der frühen Zusammenarbeit konnten nicht nur Fehlerquellen frühzeitig entdeckt und vermieden werden, dass sich ausführende Unternehmen im Wege standen: Durch gegenseitigen Austausch auf Augenhöhe entstehen auch innovative Lösungen, die Wertschätzung der Handwerksbetriebe für die erbrachten Leistungen steigt und Projekte können kostensicher, rasch und qualitativ hochwertig durchgeführt werden. Auftraggeber, Architekten und mittelstädtische Handwerker profitieren so gleichermaßen von der neuen Methode.

    Im Anschluss an die Vorträge ermöglichte eine Podiumsdiskussion intensiven gemeinsamen Austausch. Der Münchner Architekt Florian Lichtblau fasst zusammen: »Durch die vermehrte Offenheit, Transparenz und Kommunikation gerät das Projekt in den Vordergrund der Betrachtungen und es werden bessere Ergebnisse für alle Beteiligten erreicht. Das ›Bauteam‹ ist eine Voraussetzung für ein nachhaltiges Baugeschehen«.

    Die Begleitfolien der Vorträge können hier heruntergeladen werden.

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