München: Holzbau auf dem Weg nach oben

    Holzbau-auf-dem-Weg-nach-oben(Holzzentralblatt, 31.7.2015) — Im Rahmen eines eintägigen Fachsymposiums berichtete das „Netzwerk Holzbau München“ am 9. Juli über Erfahrungen und Perspektiven nach vier Jahren Aktivität in der bayerischen Landeshauptstadt. Zu den insgesamt 14 Vorträgen kamen rund 370 Teilnehmer in den Tagungssaal des Kolpinghauses.

    Holzbau auf dem Weg nach oben

    (Holzzentralblatt, 31.7.2015) — Im Rahmen eines eintägigen Fachsymposiums berichtete das „Netzwerk Holzbau München“ am 9. Juli über Erfahrungen und Perspektiven nach vier Jahren Aktivität. Zu den insgesamt 14 Vorträgen kamen rund 370 Teilnehmer in den Tagungssaal des Kolpinghauses, der ganz in der Nähe des Karlsplatzes liegt. Den Organisatoren vom Bauzentrum München gelang es, viele renommierte Referenten aus der Holzbauszene zu gewinnen, darunter eine Reihe von Architekten, deren Namen für einen ebenso hochwertigen wie architektonisch ansprechenden Holzbau stehen.

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    Das Symposium war hervorragend besucht. Bild: Holzzentralblatt
    Cluster-Sprecher Prof. Dr. Dr. habil. Gerd Wegener  moderierte die Veranstaltung gewohnt professionell und emotional bewegend mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Lachend, weil der Zuspruch enorm ist und zeigt, dass Bedarf und Interesse groß sind. Weinend, weil die Vortragsreihe nun endet.
    Die Münchener Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk berichtete über die Bedeutung des Holzbaus für die Landeshauptstadt. Die Fachreferate setzen in mehreren Projekten auf den Baustoff Holz.
    Natalie Neuhausen vom Planungsbüro d60 architektur & energie gab über den Münchner CO2-Bonus Auskunft, der seit zwei Jahren für alle Gebäude der Stadt beantragt werden kann (ein Konzept des Netzwerks Holzbau München; wir berichteten).
    Hermann Kaufmann von der Technischen Universität München erläuterte die Hybridbauweise und demonstrierte ihren Einsatz und ihre Vorteile an einigen Projektbeispielen.
    Hans-Otto Kraus von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft München, der GWG, sprach über Erfahrungen im Geschosswohnbau mit Holz.
    Josef Huber referierte aus Unternehmersicht über Holzbauweise; effektive Vorfertigung und ausführliche Planung sind für den Erfolg von Holzbauprojekten wesentlich.
    Stefan Winter von der Technischen Universität München beleuchtete Aspekte des Hochhausbaus und sprach sich dafür aus, den Werkstoff Holz nur dann einzusetzen, wenn es sinnvoll sei; auch er nannte Hybridbauweise als sinnvolle Alternative.
     
    Die Vorträge im Überblick:
     
    Referent
    Thema
    Prof. DI Hermann Kaufmann
    Lehrstuhl für Entwerfen und Holzbau, TUM
    Hybrides Bauen
    Michael Ziller
    Dipl.-Ing. Architekt Stadtplaner BDA, ziller plus Architekten und Stadtplaner, München
    Natürlich leben - Ein Holzbau im Herzen der Metropole München
    Tom Kaden
    Dipl.-Des. Architekt, Kaden+Partner GbR
    Horizontale Verdichtung in der Stadt
    Eva Meisner
    LHM, Baureferat - Hochbau Schulbauten, Kindertagesstätten
    Holz macht Schule: Grundschule an der Baierbrunner Straße
    Michael Keller
    Dipl.-Ing. Ed. Züblin AG, München
    Holz macht Schule: Grundschule an der Baierbrunner Straße
    Prof. Florian Nagler
    Dipl.-Ing. Architekt, Florian Nagler Architekten GmbH, München
    Neubau Schmuttertalgymnasium Diedorf: Plusenergie-Haus in Holz
    Hans-Otto Kraus
    Dipl.-Ing. Architekt, GWG München
    Erfahrungen mit Holzkonstruktionen im Geschoßwohnbau
    Josef Huber
    Huber & Sohn GmbH & Co. KG, Poing
    Aufstockung und Neubauten aus der Sicht eines Holzbauunternehmers
    Natalie Neuhausen
    Dipl.-Ing. Univ. Architektin, planungsbüro d60 architektur & energie, München
    Zwei Jahre CO2-Bonus in München: Ergebnisse, Erfahrungen, Daten
    Prof. Dr. Stefan Winter
    Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion, TUM
    Hoch hinaus: hohe Häuser aus Holz - was ist sinnvoll, was (noch) nicht?
    Holger König
    Dipl.-Ing., LEGEP Software GmbH, Karlsfeld
    Ökobilanzierung im Holzbau: Kohlenstoffimplementierung und Substitution
     
    Die einzelnen Vorträge können Sie auf der Homepage der Münchner Fachforen herunterladen.
     

    Weitere Informationen:

    Bericht aus dem Holz-Zentralblatt Nr. 31 (Freitag, den 31. Juli 2015).

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