Laubholz-Innovationsverbund: Neue Broschüre zum Stand der Forschung

    Freising (28.08.2015) - Zentrales Anliegen von Clusterarbeit ist es, Forschung und Wirtschaft zusammenzubringen. In den nächsten Jahren wird, im Zuge des Klimawandels, ein Schwerpunkt der Holzforschung auf der Verarbeitung von Laubholz liegen. Der Laubholz-Innovationsverbund der Clusterinitiative soll diese Forschung unterstützen und koordinieren. Mit der Broschüre "Laubholz für tragende Konstruktionen" hat der Innovationsverbund nun einen Meilenstein in diesem Bereich geschaffen.

    Freising (28.08.2015) - Zentrales Anliegen von Clusterarbeit ist es, Forschung und Wirtschaft zusammenzubringen. In den nächsten Jahren wird, im Zuge des Klimawandels, ein Schwerpunkt der Holzforschung auf der Verarbeitung von Laubholz liegen. Der Laubholz-Innovationsverbund der Clusterinitiative hilft mit, die Transparenz bei diesen Forschungsarbeiten zu erhöhen und unterstützt den Austausch seiner Mitglieder. Mit der Broschüre "Laubholz für tragende Konstruktionen" hat der Innovationsverbund nun einen Meilenstein in diesem Bereich geschaffen.

    Der Laubholz-Innovationsverbund hat unter Federführung der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH nach einem Jahr elf Unternehmen und vier Forschungseinrichtungen zusammengeführt, um durch die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Technologien einheimisches Laubholz vermehrt einer stofflichen Anwendung zuzuführen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer Verwendung im Bauwesen. Um innerhalb dieses Anwendungsgebiets „Doppelforschung“ zu vermeiden, wurde eine Übersicht zum aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung im deutschsprachigen Raum erstellt.

    Diese Broschüre wurde beim letzten Projekttreffen am 29.07.2015 im Steigerwaldzentrum stellvertretend dem Präsidenten des Deutschen Holzwirtschaftsrats (DHWR), Xaver Haas, übergeben.

    Xaver-Haas und Markus-Blenk Broschuere Laubholz
    Xaver Haas (links) und Markus Blenk mit der Broschüre "Laubholz für tragende Konstruktionen".

    „Die Verwendung von Laubhölzern in der tragenden Anwendung ist eine große Herausforderung. Dieser wollen wir uns stellen. Ich könnte mir vorstellen, dass eine Lösung zur Reduzierung der Herstellkosten für Buche-BSH in der Homogenisierung von Plattenwerkstoffen liegt. Auch könnte uns eine stumpf gestoßene Verbindung anstelle der bisher üblichen Keilzinkenverbindung weiterbringen. Ob dies funktioniert, müssen wir im Verbund klären“, so der Präsident des DHWR.

    In den nächsten Wochen werden mehrere Arbeitsgruppen des Laubholz-Innovationsverbunds die bislang in einer technologischen Roadmap fixierten Themen in konkrete Projektskizzen umsetzen. Auf Grundlage der Ergebnisse einer Sägerbefragung zu den Herstellkosten für Lamellen sowie einer Kalkulation für die Produktionskosten wurde insbesondere Buche-BSH als Forschungsschwerpunkt identifiziert. Es soll nun untersucht werden, wie das Produkt durch Effizienzsteigerungen bei den einzelnen Verarbeitungsschritten konkurrenzfähiger gegenüber bisherigen Nadelholzprodukten gemacht werden kann.

    Die Studie zum Stand der Laubholz-Forschung trägt den Titel „Laubholz für tragende Konstruktionen – Zusammenstellung zum Stand von Forschung und Entwicklung“ und kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Zudem wird sie im Bereich "Werbematerial und Flyer" dauerhaft abrufbar sein.

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