Cluster Wald Forst Holz lädt zum Branchentreff in Bamberg

    Etwa 80 interessierte Fachleute kamen am Donnertag, 29. Oktober, zu einer Podiumsdiskussion in Bamberg, zu der der oberfränkische Cluster Wald Forst Holz zusammen mit dem Cluster Forst und Holz in Bayern und dem Branchenbündnis proHolz Bayern eingeladen hatte. Bei der Veranstaltung mit dem Titel "Die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft für Oberfranken" war der Waldnaturschutz und Wege zu seiner Umsetzung Hauptthema. Aber auch der Waldumbau und Entwicklungen im Holzbau wurden diskutiert. Klar wurde eines: Die Branche braucht mehr Öffentlichkeit.

    Etwa 80 interessierte Fachleute kamen am Donnertag, 29. Oktober, zu einer Podiumsdiskussion in Bamberg, zu der der oberfränkische Cluster Wald Forst Holz zusammen mit dem Cluster Forst und Holz in Bayern und dem Branchenbündnis proHolz Bayern eingeladen hatte. Bei der Veranstaltung mit dem Titel „Die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft für Oberfranken“ war der Waldnaturschutz und Wege zu seiner Umsetzung Hauptthema. Aber auch der Waldumbau und Entwicklungen im Holzbau wurden diskutiert. Klar wurde eines: Die Branche braucht mehr Öffentlichkeit.

    » Neben seinen fantastischen Baueigenschaften ist Holz ein CO2-neutraler Brennstoff und als Baumaterial eine langfristige CO2-Senke. Seine umfangreiche Verwendung kann maßgeblich zur Verminderung des CO2-Ausstoßes beitragen. Wenn man dem Klimawandel ernsthaft begegnen will, dann muss Holz in noch viel größerem Maße verwendet werden!  «
       Petra Platzgummer-Martin, Regierungsvizepräsidentin und Mitglied im Beirat des Clusters Wald Forst Holz Oberfranken  

    Oberfranken ist Spitze in Sachen Forst- und Holzwirtschaft

    Der Sprecher des oberfränkischen Clusters, der Landtagsabgeordnete Heinrich Rudrof führte mit Fakten zur Forst- und Holzwirtschaft in Oberfranken ins Thema ein: Neben den hohen Erträgen beschäftigt die Branche 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Prozent gemessen nimmt Oberfranken damit in Bayern die Spitzenposition ein. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung des Waldes nehme die Branche auch den Naturschutz sehr ernst, so Rudrof weiter. So würden auf wissenschaftlichen Grundlagen Maßnahmen getroffen, die der Gesamtbedeutung des Waldes Rechnung tragen; Flächenstilllegungen, die von Seiten der Naturschutzverbände gefordert werden, verlagern die notwendige Holzernte in Länder, in denen eine nachhaltige Forstwirtschaft nicht selbstverständlich ist, erklärte Rudrof. Im Gegensatz dazu sei Bauen mit Holz die perfekte Nachhaltigkeit.

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    Heinrich Rudrof, MdL und Clustersprecher Wald, Forst und Holz Oberfranken mit Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin

    Integrativer Naturschutz hat weltweit Vorbildcharakter

    Die wissenschaftliche Grundlage des Abends lieferte Prof. Dr. Reinhard Mosandl. Der Freisinger Waldbauprofessor verglich Buchenurwälder (wie sie etwa im Iran vorkommen) und genutzte Buchenwälder. Um eine gewisse Naturnähe herzustellen, sieht Prof. Mosandl Mischungen als notwendig. Diese könnte aber auch mit Nadelbäumen wie der Tanne hergestellt werden. Nutzwälder, so sein Fazit, sind für den Naturschutz am effektivsten - den Naturschutzverbänden, die Urwälder favorisierten, warf er vor, eine unvollständige Bilanz aufzumachen. Der Verbleib des Holzes bei Nutzung werde unterschlagen. Durch die Holznutzung und die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff im Holz sind bewirtschaftete Wälder deutlich klimaeffizienter als unbewirtschaftete.

    Aus Sicht des Artenschutzes fehlen allerdings im bewirtschafteten Wald die Alters- und Zerfallsstadien, die einen Urwald ausmachen. Diese Naturelemente verlangen einen Nutzungsverzicht, machte Prof. Mosandl deutlich. Um sie zu schaffen, sei es jedoch nicht notwendig, großflächig Wälder stillzulegen. Am Beispiel des Forstbetriebs Ebrach sehe man, dass es möglich sei, Zerfallselemente in den Wirtschaftswald zu integrieren. Durch das dort eingeführte Trittsteinkonzept seien inzwischen auf intelligente Weise 10,6% der Wirtschaftsfläche der Natur überlassen. Schutz und Nutzung sind keine Widersprüche - das zeige dieser Ansatz von weltweitem Vorbildcharakter.

    Trittsteinkonzept: Artenvielfalt hat zugenommen

    Dies bestätigte Ulrich Mergner, Betriebsleiter im Forstbetrieb Ebrach der Bayerischen Staatsforsten. Beide Aspekte, Schutz und Nutzung, seien kleinräumig integriert möglich, wie das Trittsteinkonzept zeige. Bei Erhebungen im Forstbetrieb seien zwei Käferarten entdeckt worden, die bisher als verschollen galten - auch bewirtschafteter Wald habe Potentiale im Artenschutz. Um das Trittsteinkonzept möglichst weit zu verbreiten, hat der Forstbetrieb bisher 350 Exkursionen mit rund 8.000 Teilnehmern durchgeführt, davon viele Waldbesitzer. „Jeder kann in seinem Wald Naturschutz betreiben“, sagt Mergner. „Die Artenvielfalt in Ebrach hat durch das Trittsteinkonzept jedenfalls merklich zugenommen“.

    Mehr Öffentlichkeit für Forstwirtschaft

    Die Podiumsdiskussion moderierte der Sprecher des Clusters Forst und Holz in Bayern Prof. Dr. Dr. habil. Gerd Wegener. Er bemängelte in seiner Einführung, dass das Thema Klimaschutz, obwohl brisant wie nie, in der öffentlichen Wahrnehmung an Aufmerksamkeit verloren hat. Denn Forstwirtschaft und Holznutzung seien die Lösung, wenn es um die Abmilderung des Treibhauseffekts gehe. In Bezug auf den von Prof. Mosandl beschriebenen Diskurs mit dem Naturschutz ergänzte Prof. Wegener, in Europa gebe es ausschließlich Kulturwälder, keine Urwälder mehr. Dies sei ein Problem in den Augen des orthodoxen Naturschutzes.

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    Heinrich Rudrof, MdL und Clustersprecher Wald, Forst und Holz Oberfranken (l.) mit Franz Nüsslein, Inhaber Holzbau Nüsslein

    Mehr Öffentlichkeit und Aufklärung

    Auf die Frage, was sie hinsichtlich der Bewirtschaftung ihres Waldes am meisten bewege, sagte Angelika Morgenroth, Waldbesitzerin und 1. Vorsitzende der Waldbesitzervereinigung Bamberg, dies sei die mangelnde Wertschätzung der Arbeit der Waldbesitzer in der Öffentlichkeit. Wenn es um Walderholung gehe, seien es die Waldbesitzer, die für die Verkehrssicherung zuständig seien. Das wisse aber offenbar niemand. „Wir müssen uns ständig rechtfertigen!“, sagt sie. Und abschließend: „Leute, die nichts von Forst verstehen, rotten sich zusammen, und wollen uns vorschreiben, was wir machen sollen.“

    Nina Knöß ist bei der Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Schweiz für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Besondere Aufmerksamkeit verlangen bei dieser Tätigkeit die sogenannten urbanen Waldbesitzer, Menschen, die zwar einen Wald haben, diesen aber aus verschiedensten Gründen nicht bewirtschaften, oder gar nicht wissen, dass sie Eigentümer einer Waldfläche sind. „Unsere Aufgabe ist die Aufklärungsarbeit und die Vermittlung der Notwendigkeit einer Bewirtschaftung“, berichtet sie. Es gibt zahlreiche Angebote der FBG, aber: „Viele Waldbesitzer wissen gar nicht, was alles angeboten wird“, sagt sie.

    Cluster Wald-Forst-Holz Oberfranken cluster logo pro holz bayern logo 12 09
    Eingeladen hatten das Cluster Wald-Forst-Holz Oberfranken, das Cluster Forst und Holz Bayern und das Branchenbündnis proHolz Bayern.

    Trittsteinkonzept mit weltweitem Vorbildcharakter

    Dr. Andreas Knorr, Leiter des AELF Bamberg, zeichnete den zeitlichen Verlauf um die Geschehnisse rund um das Schutzgebiet „Hohe Buchener Wald“ nach. Die vom damaligen Landrat Denzler unter Beteiligung staatlicher Stellen eigenmächtig durchgeführte großflächige Flächenstilllegung sei weder nach der bayerischen Biodiversitätsstrategie noch dem Waldpakt für Bayern zulässig. Der Landrat habe nicht nur gegen die Staatsregierung gearbeitet, auch sei ein Gebiet mit 775 ha bei weitem zu groß für einen „geschützten Landschaftsbestandteil“.

    Für Knorr stellt sich angesichts des Bestands des „Hohe Buchene Walds“ (90-jährige Bestände, nur kleine Partien seien älter) die Frage, was eigentlich schützenswert sei. Allerdings werde seit der Nationalparkdiskussion die Öffentlichkeit gezielt einseitig informiert, indem die Ergebnisse aus den Naturwaldreservaten als repräsentativ für den Steigerwald dargestellt werden. Auch sei die Waldbewirtschaftung des Forstbetriebes Ebrach - auch aus naturschutzfachlicher Sicht - unter Fachleuten vorbildlich, so dass sich eigentlich die für den gesamten Steigerwald ausgesprochene Schutzkategorie „Natura 2000“ erübrigen würde.

    Eine Regionalkonferenz, die am Montag, 26. Oktober, stattgefunden hatte, hat aus Knorrs Sicht nichts grundsätzlich Neues gebracht, zumal die jeweiligen Gutachten für die Ausweisung eines Weltkultur- bzw. Naturerbes noch nicht abgeschlossen seien. Für Letzteres wäre ein Biosphärenreservat erforderlich, obwohl Insider wissen, dass die Chancen für eine Nachmeldung praktisch nicht mehr bestehen; allerdings könnte man sich durch dieses Vorgehen ein Schutzgebiet sichern, das man dann nach der bekannten „Salamitaktik“ sukzessive in Richtung Nationalpark erweitern könnte. Deshalb lehnte ein Vertreter der Region jedes weitere Schutzgebiet ab. Für Knorr ist aber ohnehin klar: „Mergners Trittsteinkonzept hat weltweit Vorbildcharakter.“

    Branche ist nicht in der Politik vertreten

    „Wie geht man als Forstunternehmer mit Waldbesuchern um?“, war die Frage an Dietmar Reith, Forstunternehmer aus Arnstein in Unterfranken. „Die Mehrheit der Waldbesucher hat mit der Waldarbeit überhaupt kein Problem“, stellte Reith klar. Es gebe aber immer wieder Extremfälle, deren Anfeindungen man als Forstunternehmer ausgesetzt sei. „Da kannst du nichts machen. Setz dich auf deine Maschine und mach deine Arbeit, sag ich meinen Leuten immer“, so Reith. Dass die Öffentlichkeit weitgehend uninformiert sei, liege auch an der mangelhaften Repräsentation der Forstwirtschaft in der Politik. Rudrof bestätigte das: Außer ihm sei bayernweit nur noch ein einziger von 180 Abgeordneten aus Mittelfranken mit dem Thema Holz befasst.

    Darüber hinaus sei es zwingend notwendig, im Wald so zu arbeiten, dass möglichst wenige Spuren hinterlassen werden. Das heißt, nur bei Trockenheit fahren, bei schlechtem Wetter stehen. „Und auch die Standzeiten müssen bezahlt werden“, so Reith abschließend. Mergner kommentiert dieses Thema so: „Billige Unternehmer kommen bei uns im Forstbetrieb in der Regel nie wieder. Bisher hat noch jeder, der zu geringe Preise geboten hat, Verlust gemacht.“

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    Petra Platzgummer-Martin, Regierungsvizepräsidentin und Mitglied im Beirat des Clusters Wald Forst Holz Oberfranken

    Forst und Holz sind die Stütze des ländlichen Raums

    Das Traditionsunternehmen Sägewerk Gelo ist eines der größeren Sägewerke in Oberfranken. „Wir denken in Generationen“, sagt Geschäftsführer Wolf-Christian Küspert. Das Unternehmen kauft jährlich für 30 Mio. € Rohstoffe in der Region ein. „Und dieses Geld bleibt in der Region“, sagt Küspert. „Deshalb sind Forst- und Holzwirtschaft die Stütze des ländlichen Raums. Und das müssen politische Mandatsträger endlich auch einmal laut sagen!“

    Der Tourismus könne dies bei weitem nicht aufwiegen, wie immer von Seiten des Naturschutzes behauptet werde. Ein Tagestourist im Fichtelgebirge gebe rund 20 Euro aus, rechnet Küspert vor. Um die 150.000 Euro, die Gelo am Tag in die Region investiert, aufzuwiegen, wären täglich 120 Busse mit Touristen nötig.

    Ein weiteres Thema, das die Sägewerke bewegt, ist der Waldumbau Richtung Laubholz und die möglicherweise schwindende Versorgungssicherheit für die Nadelholzsägewerke. „Wir bekommen unsere Fichte“, sagt Küspert, „aber eben von weiter her.“ Mehr Sorgen müsse sich die Forstwirtschaft machen. Denn Laubhölzer wie die Buche, die in einigen Jahren und Jahrzehnten in die zu pflegenden Altersklassen wachsen, seien sehr viel schwerer zu erziehen und ertragsärmer als die Fichte. Ihre Wirkung als CO2-Senke sei weit geringer. Küspert plädiert für die Beimischung anderer Nadelholzarten. Prof. Wegener ergänzte, perspektivisch sei laut der Bundeswaldinventur 3 mit 40% Laubholz zu rechnen.

    Holzbau setzt auf Fichte und Überzeugungskraft

    „Wir brauchen die Fichte“, ist auch die ganz klare Aussage von Manfred Amon, Zimmerer und Obermeister der Zimmererinnung Bamberg. Dies liege vor allem daran, dass die Eigenschaften von Fichtenholz bekannt sein - dies gelte nicht für Buchenholz. Zimmerer haften für offene Baumängel 5 Jahre, für verdeckte Schäden sogar 30 Jahre. Deshalb mag sich niemand auf Experimente einlassen. Dies gelte auch für die Kunden, die zudem Duft und Haptik von Fichtenholz schätzten. Bereits bei der Kiefer gebe es Stirnrunzeln beim Bauherrn. Bei der Buche müsse man schauen, wie die innovativen Produkte vom Markt angenommen würden.

    Ob Amon aktuell eine Förderung des Holzbaus erlebe, fragte Prof. Wegener. Die hohen Energiepreise seien es, die dem Holzbau in die Hände spielen, erklärte Amon - vor allem auf lokaler Ebene. Bei europaweiten Ausschreibungen sei die Konkurrenz im Beton zu stark. Und auch auf lokaler Ebene muss man die Bauherren aktiv überzeugen. Als es um den Bau einer neuen Bücherei ging, hat Amon seinen Bauausschuss mit in die Ausstellung „Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft“ genommen. Die Bücherei wurde dann aus Holz gebaut.

    Und auch in der aktuellen Situation, in der viele Flüchtlinge in kürzester Zeit winterfest untergebracht werden müssen, könne der Holzbau helfen, so Manfred Amon. Dabei müsse auch nicht die Energieeinsparverordnung (EnEV) gelockert werden, denn „gut gedämmt dauert genauso lange wie schlecht gedämmt.“ Und eine Unterkunft vom Zimmerer sei zwar nicht teurer als ein Container, „aber bewohnbarer.“

    wald und holz in oberfranken Publikum
    Das Publikum der Podiumsdiskussion. Rechte am Bild: Peter Thürl

    Akzeptanz für neue Bauprodukte wächst

    Am Ende der Wertschöpfungskette und entsprechend auch am Ende der Diskussion steht der Architekt, in diesem Fall Bernd Wögerbauer aus Bamberg. Er sagt, die Ausbildung in Sachen Holzbau habe sich in den letzten Jahren stark verbessert. Aber nur wenige Ikonen der Branche beherrschen beispielsweise den mehrgeschossigen Holzbau. Das Wissen um den Holzbau müsse deshalb weiter verbreitet werden. Hinsichtlich der neuen Bauprodukte aus Buche erklärte Wögerbauer, mit steigender Anzahl der Projekte werde das Material stärker akzeptiert werden.

    In ihrem Abschlusswort erklärte Regierungsvizepräsidentin Petra Platzgummer-Martin, die Forst- und Holzwirtschaft sei für Oberfranken ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und gerade der Holzbau sei es gewesen, der die Verantwortlichen dazu bewegt habe, sich im Cluster Wald Forst Holz zu engagieren. Angesichts des heißen Sommers, Dürren und Katastrophen weltweit sei es unverständlich, dass das Thema Klimaerwärmung nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit stehe. Um dem Klimawandel zu begegnen, müsse in jedem Fall viel mehr Holz verwendet werden.


    Bericht von proHolz Bayern, 06.11.2015

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