Cluster innovativ: Baden-Württemberg und Bayern erstmals gemeinsam

    (Hawangen, 05.11.2015) Premiere beim Weltmarktführer von CNC-gesteuerten Abbundmaschinen: Die Hundegger AG in Hawangen im Allgäu war Gastgeber des ersten Cluster innovativ, der von den Clusterinitiativen und von proHolz in Baden-Württemberg und Bayern gemeinsam organisiert wurde. 40 Teilnehmer aus der Holzbranche nutzten die Veranstaltung zum Meinungsaustausch und zum Blick hinter die Kulissen des in 43 Ländern tätigen Unternehmens. Im Fokus standen auch zwei Fachvorträge von Karl Moser, Gründer von Merk-Holzbau in Aichach, und Rainer König, MHM Entwicklungs GmbH.

    (05.11.2015) Premiere beim Weltmarktführer von CNC-gesteuerten Abbundmaschinen: Die Hundegger AG in Hawangen im Allgäu war Gastgeber des ersten Cluster innovativ, der von den Clusterinitiativen und von proHolz in Baden-Württemberg und Bayern gemeinsam organisiert wurde. 40 Teilnehmer aus der Holzbranche nutzten die Veranstaltung zum Meinungsaustausch und zum Blick hinter die Kulissen des in 43 Ländern tätigen Unternehmens. Im Fokus standen auch zwei Fachvorträge von Karl Moser, Gründer von Merk-Holzbau in Aichach, und Rainer König, MHM Entwicklungs GmbH.

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    Hundegger-Vertriebsvorstand Walter Fahrenschon stellte die verschiedenen Produktlinien seines Hauses zur Bearbeitung von Holz in Stab- und Plattenform vor. Das 1978 gegründete Unternehmen erzielt mittlerweile einen Jahresumsatz von 80 Mio. Euro und beschäftigt aktuell 360 Mitarbeiter. Gefertigt werden 70 Maschinen-Grundvarianten mit bis zu 250 kundenspezifischen Endvarianten. Vier bis sechs Wochen beträgt die Bauzeit für eine Standardmaschine, bis zu zwölf Wochen für eine Spezialanfertigung. Neben Mitteleuropa und Nordamerika bildet Japan einen wichtigen Absatzmarkt. "Wegen der aufwändigen Holzbauweise und der komplizierten Verbindungstechniken haben wir dort sehr anspruchsvolle Kunden", erläuterte Fahrenschon.

    clustertreffen vortrag
    Gebannt lauschten die Teilnehmer den engagiert vorgetragenen Ausführungen von Karl Moser, dem Gründer von Merk-Holzbau. Hauptbotschaft des Referenten "Innovationen durch Materialkombination und Klebetechniken können Holz auch in Zukunft ein werthaltiges Image geben."

    "Zukunft Holz, (k)ein Holzweg" lautete der Titel des Fachvortrages von Karl Moser, Gründer von Merk-Holzbau in Aichach. Er hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für das Potential und die Entwicklungschancen des Holzbaus und verwies insbesondere auf Innovationen bei der Kombination von Holz mit anderen Materialien und bei Klebetechniken. Der Begriff "Holzweg" ist für Moser "dann eine positive Bezeichnung, wenn wir es schaffen, daraus einen Weg in die Zukunft zu definieren und dem Holz ein werthaltiges Image in der Kontinuität zu geben". Sein Fazit: "Wir Hölzerne sind richtig gut, aber wir könnten noch viel besser sein".

    Rainer König, Projektleiter bei der MHM Entwicklungs GmbH in Pfronten, präsentierte mit der Massiv-Holz-Mauer (MHM) ein von Hundegger entwickeltes und patentiertes Produkt. "Die Massiv-Holz-Mauer auf der Basis von Brettsperrholz-Elementen ist eine massive und trockene Holzmauer ohne Leim und chemische Zusätze. Daraus resultieren beste baubiologische und bauphysikalische Eigenschaften", so König. Die MHM Entwicklungs GmbH hat seit 2003 rund 3000 Gebäude europaweit realisiert, aktuell kommen jährlich bis zu 500 neue Häuser dazu.

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