2017 hat die Bundesregierung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Prozess der Charta für Holz zum zweiten Mal gestartet. Durch den Chartaprozess wird die Waldstrategie 2020 und der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weiterentwickelt und konkretisiert. Im Fokus der Charta für Holz 2.0 stehen der Erhalt und der Ausbau der Leistungen einer nachhaltigen, effizienten Holznutzung und langfristigen Verwendung zum Wohle von Klimaschutz und Wertschöpfung insbesondere in den ländlichen Räumen.


Clustersprecher Prof. Dr. Hubert Röder ist in der AG Bioökonomie
"Materialien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben erhebliche Vorteile im Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz. Holzprodukte haben ein großes Potential, weil der Rohstoff nachhaltig in großen Mengen verfügbar ist."

Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer ist in der AG Cluster Forst und Holz
"Eine effiziente Vernetzung der Cluster- und proHolz-Organisationen ist essentiell für die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Durch den Charta-Prozess  gewinnen diese Netzwerke an Bedeutung."

    Clusterbeirat Forst und Holz in Bayern tagt auf Freisinger Domberg

    Freising, 16.06.2015. — Die Forst- und Holzwirtschaft ist wirtschafts- und gesellschaftspolitisch eine der wichtigsten Branchen im Freistaat Bayern. Ziel der Bayerischen Clusterpolitik ist seit 2006 eine landesweite Vernetzung der Potenziale aus Praxis und Wissenschaft in der Branche. Um diese Vernetzungsarbeit in der Forst- und Holzbranche strategisch zu begleiten, traf sich am 10.6.2015 der Beirat der Cluster-Initiative. Dieser besteht aus 20 Vertretern der wichtigsten Forst-, Holz- und Papierverbände, aus Leitunternehmen, von Repräsentanten aus Wissenschaft und Lehre sowie von Vertretern der relevanten Ministerien.

    Clustertreffen 2015

    Vertreter des Clusterbeirats Forst und Holz in Bayern am 10. Juni 2015 auf dem historischen Domberg zu Freising

    Schwerpunkt des diesjährigen Beiratstreffens war die Neuauflage einer bayernweiten Clusterstudie, die in 2014 gestartet und bis Ende 2015 publiziert werden wird. Ziel der von Knauf Consulting sowie der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft zu erstellenden Studie ist nicht nur die Analyse des Status Quo der ganzen Wertschöpfungskette Forst und Holz, sondern v. a. die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Branche und die Politik. Herausforderungen wie ein Umbau der bayerischen Wälder zu mehr Laubholz, demografische Entwicklungen inklusive Fachkräftemangel oder die Marktentwicklungen von kleineren und mittelständischen Sägewerken prägen aktuell die Branche.

    Als wichtigste Handlungsfelder für die Unternehmen, die Verbände sowie die Clusterinitiative sieht der Beirat das in Wertsetzen von Laubhölzern durch Innovationen sowie die Prozessverbesserungen nicht nur in den Betrieben, sondern entlang der Wertschöpfungskette. Weiterhin werden Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung der Gesellschaft für eine aktive Forst- und Holzwirtschaft sowie die stärkere Vernetzung mit anderen Branchenclustern wie z. B. Neue Werkstoffe gefordert.

    Die Geschäftsstelle und das Marketingbündnis „proHolz Bayern“ des Clusters werden durch entsprechende Veranstaltungsformate, Projekte und Aktivitäten dieses Thema aktiv angehen. Eines der wichtigsten Projekte der kommenden Monate wird z. B. ein konzertierter Dialog mit der Obersten Bayerischen Baubehörde sein, um das Bauen mit Holz gerade im mehrgeschossigen Bereich zu befördern.

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