2017 hat die Bundesregierung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Prozess der Charta für Holz zum zweiten Mal gestartet. Durch den Chartaprozess wird die Waldstrategie 2020 und der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weiterentwickelt und konkretisiert. Im Fokus der Charta für Holz 2.0 stehen der Erhalt und der Ausbau der Leistungen einer nachhaltigen, effizienten Holznutzung und langfristigen Verwendung zum Wohle von Klimaschutz und Wertschöpfung insbesondere in den ländlichen Räumen.


Clustersprecher Prof. Dr. Hubert Röder ist in der AG Bioökonomie
"Materialien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben erhebliche Vorteile im Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz. Holzprodukte haben ein großes Potential, weil der Rohstoff nachhaltig in großen Mengen verfügbar ist."

Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer ist in der AG Cluster Forst und Holz
"Eine effiziente Vernetzung der Cluster- und proHolz-Organisationen ist essentiell für die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Durch den Charta-Prozess  gewinnen diese Netzwerke an Bedeutung."

  • Freising: 12. Bayerischer Waldbesitzertag
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Freising: 12. Bayerischer Waldbesitzertag

Wann:
19. September 2019, 08:30 Uhr - 16:30 Uhr
Veranstalter:
LWF - Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

 

Wald unter Druck – Brennpunkte und Lösungswege

Der 12. Bayerische Waldbesitzertag widmet sich in diesem Jahr dem Wald, und zwar auf ganzer Fläche und von allen Seiten. Denn – von allen Seiten gerät unser Ökosystem Wald zunehmend unter Druck. Hier sind an allererster Stelle die aktuellen gewaltigen Waldschutzprobleme zu nennen – forciert und befördert von einem rasch fortschreitenden Klimawandel. Schwammspinner an Eichen und Buchen, Borkenkäfer an Fichten, Diplodia-Triebsterben an Kiefern, Trocknisschäden und Vitalitätsverluste an mehr oder weniger allen Baumarten und in allen Regionen.

Eng verbunden damit sind die nicht geringeren Probleme bezüglich Holzlogistik und Rundholzlagerung. Auch hier stehen kleine wie große Forstbetriebe gleichermaßen vor großen Herausforderungen. Diese angespannte Situation setzt selbstverständlich auch unsere Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer unter Druck. Sie stehen in der großen, aber auch schweren Verantwortung, den Wald zu rüsten gegen die aktuellen und zukünftigen abiotischen und biotischen Gefahren – mit den richtigen Baumarten: Waldumbau ist in weiten Teilen Bayerns das Gebot der Stunde.

Aber mit welchen Baumarten? Welche heimischen Baumarten haben eine Zukunft und welche nicht? Welche Alternativbaumarten stehen uns für den Wald der Zukunft zur Verfügung? Und dann gibt es auch noch das große gesellschaftliche Thema »Wald und Biodiversität«. Ein Ergebnis dazu: »Wald tut gut für die Artenvielfalt«. Diese erfreuliche Feststellung gilt es, noch deutlicher in der Öffentlichkeit zu artikulieren und zu thematisieren.

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