Die Bundesregierung hat durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 2017 den Prozess der Charta für Holz zum zweiten Mal gestartet. Duch den Chartaprozess wird die Waldstrategie 2020 und der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung im Hinblick auf die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft weiterentwickelt und konkretisiert. Im Fokus der Charta für Holz 2.0 stehen der Erhalt und der Ausbau der Leistungen einer nachhaltigen, effizienten Holznutzung und langfristigen Verwendung zum Wohle von Klimaschutz und Wertschöpfung insbesondere in den ländlichen Räumen.

 


Clustersprecher Prof. Dr. Hubert Röder ist in der AG Bioökonomie
"Materialien und Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben erhebliche Vorteile im Bezug auf Klima- und Ressourcenschutz. Holzprodukte haben ein großes Potential, weil der Rohstoff nachhaltig in großen Mengen verfügbar ist."

Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer ist in der AG Cluster Forst und Holz
"Eine effiziente Vernetzung der Cluster- und proHolz-Organisationen ist essentiell für die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Durch den Charta-Prozess  gewinnen diese Netzwerke an Bedeutung."

  • München: Symposium "Potentiale der Holzverwendung im Bauwesen"
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München: Symposium "Potentiale der Holzverwendung im Bauwesen"

Wann:
6. Dezember 2016
Wo:
München, Oskar von Miller Forum - München,
Veranstalter:
Technische Universität München

 

Das Symposium "Potentiale der Holzverwendung im Bauwesen" ist die Abschlussveranstaltung des Projekts "Treibhausgasbilanzierung von Holzgebäuden", einem Verbundprojekt der Technischen Universität München, der Ruhr-Universität Bochum, des Thünen-Instituts und der Ascona Gbr.

Inhalt des Projekts

Im Rahmen des Symposiums werden die Ergebnisse des Verbundprojektes Treibhausgasbilanzierung von Holzgebäuden - Umsetzung neuer Anforderungen an Ökobilanzen und Ermittlung empirischer Substitutionsfaktoren vorgestellt.

Aktuelle Herausforderungen und Hemmnisse, denen sich der Holzbau bzgl. einer verstärkten Holzverwendung im Bauwesen gegenüber sieht, werden präsentiert sowie die Ergebnisse der strukturierten Analyse dieser Potentialpunkte und praktische Lösungswege aufgezeigt.

Darüber hinaus werden die Ergebnisse vergleichender Ökobilanz-Berechnungen von Gebäuden und die Speicherwirkung biogenen Kohlenstoffs durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in Gebäuden vorgestellt.

Sie erhalten Informationen zu Substitutionsfaktoren für den Einsatz von Holz im Bausektor sowie zu Auswirkungen verschiedener Szenarien eines verstärkten Holzeinsatzes im Kontext des nationalen Klimaschutz und der Forst-Holz-Kette.

Programm

Auf dem Programm stehen Projektvorstellungen und Vorträge unter anderem von Prof. Dr. Annette Hafner und Sabrina Schäfer (RUB), Dr. Stefan Diederichs und Sebastian Rüter (TI) sowie Prof. Dr. Stefan Winter und Samuel Ebert (TUM). Den genauen Ablauf finden Sie im PDF unter 'Weitere Informationen'.

Beteiligte

Gefördert wurde das Projekt als Teil der Fördermaßnahme Waldklimafonds von dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Dieses Projekt trägt zu den förderpolitischen Zielen des Klimafonds Erhöhung des Holzproduktspeichers und Vergrößerung des Anteils von Holzprodukten mit langandauernder Kohlenstoffspeicherung bei und zeigt neue Potentiale der Holzverwendung im Bauwesen auf.

Weitere Informationen


Veranstaltungsort:
München, Oskar von Miller Forum - Webseite
Straße:
Oskar von Miller Ring 25
Postleitzahl:
80333
Stadt:
München

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