Übernahme der Geschäftsführung des Netzwerkes Forst und Holz Unterfranken e.V. durch das Steigerwald-Zentrum in Handthal

Handthal, 8. Juni 2016.  Auf Antrag des Netzwerkes Forst und Holz Unterfranken e.V. zur Übernahme der Geschäftsführung durch das Steigerwald-Zentrum beschäftigte sich die Vorstandschaft des Trägervereins ausführlich mit diesem Anliegen. Letztendlich wurde einstimmig beschlossen, die Geschäftsführung zu übernehmen.

Handthal, 8. Juni 2016.  Auf Antrag des Netzwerkes Forst und Holz Unterfranken e.V. zur Übernahme der Geschäftsführung durch das Steigerwald-Zentrum beschäftigte sich die Vorstandschaft des Trägervereins ausführlich mit diesem Anliegen. Letztendlich wurde einstimmig beschlossen, die Geschäftsführung zu übernehmen.

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v.l .: Stefan Torno (Netzwerkleiter „Laubholz-Innovationsverbund“), Stephan Thierfelder (Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt), Thomas Bold (Landrat Bad Kissingen), Anke Barthel (bisher Netzwerkmanagement), Florian Töpper (Landrat Schweinfurt), Constanze Haissig und Kathrin Michaelis (neues Netzwerkmanagement), Hubert Weikhart (Bayerische Staatsforsten), Oskar Ebert (Geschäftsführer Trägerverein Steigerwald-Zentrum), Gerhard Eck (Bayerischer Staatssekretär, MdL), Manfred Schötz (1. Bürgermeister Marktgemeinde Oberschwarzach). Bild: Steigerwald-Zentrum

In einer gemeinsamen Veranstaltung wurde nun von den beiden Vorsitzenden, Landrat Thomas Bold (Vorsitzender des Netzwerkes Forst und Holz Unterfranken e.V.) und Landrat Florian Töpper (Vorsitzender des Trägervereins Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben e.V.), der Übernahmevertrag offiziell unterzeichnet.

Landrat Bold stellte in seinem Grußwort das Netzwerk vor. Eine wesentliche Aufgabe des Vereins sei die Imagewerbung für Laubholz. Mit der Übergabe an das Steigerwald-Zentrum könne die Aufgabe des Netzwerkes nach außen authentisch dargestellt werden. Das Steigerwald-Zentrum ist voll aus Holz gebaut und somit ein Vorzeigeobjekt für modernes Bauen mit Holz, insbesondere mit Laubholz. Landrat Bold betonte, dass der Verein des Netzwerkes, in dem die Landkreise, viele Verbände und Firmen Mitglied sind, als eigenständiger Verein bestehen bliebe. Auch die fachliche Arbeit bleibt wie bisher beim Verein, der von der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern unterstützt wird. Der Trägerverein übernimmt künftig organisatorische Aufgaben wie die Durchführung von Veranstaltungen und die Betreuung des Vereins.

Landrat Töpper erläuterte, warum sich die Vorstandschaft für diese Übernahme ausgesprochen hat und sieht insbesondere Synergieeffekte für das Steigerwald-Zentrum. So kann in der Öffentlichkeit ein breiteres Publikum erreicht werden. Außerdem würde das Steigerwald-Zentrum als Veranstaltungsort an zusätzlicher Bedeutung gewinnen und sein eigenes Netzwerk stärken.

Staatssekretär Gerhard Eck stellte die hohe Wertschöpfung des Holzes auch als Baustoff dar. Gerade in Bayern sind sehr viele Arbeitsplätze durch die Holzindustrie gesichert. Insgesamt bietet die Holzgewinnung und -verarbeitung mehr Arbeitsplätze als die Automobilindustrie. Er begrüßte deshalb die Übereinkunft als weitere Stärkung des Steigerwald-Zentrums.


Steigerwald-Zentrum

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