Zukunftsnetzwerk thematisiert "Task force Holzbau"

Jahrestreffen des "Zukunftsnetzwerks Holzbau Bayern" Einmal jährlich treffen sich führende Vertreter der Holzbaubranche in Hohenbercha (Landkreis Freising). Moderiert von der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern diskutiert das Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern dort aktuelle Herausforderungen. Das Dauerthema „schneller Wohnraum“ stand bei der insgesamt fünften Klausur des Zukunftsnetzwerks im Mittelpunkt.

Jahrestreffen des "Zukunftsnetzwerks Holzbau Bayern"

Hohenberche, 17.6.2016: Einmal jährlich treffen sich führende Vertreter der Holzbaubranche in Hohenbercha (Landkreis Freising). Moderiert von der  Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern diskutiert das Zukunftsnetzwerk Holzbau Bayern dort aktuelle Herausforderungen. Das Dauerthema „schneller Wohnraum“ stand bei der insgesamt fünften Klausur des Zukunftsnetzwerks im Mittelpunkt.

Die Mitglieder des Zukunftsnetzwerks Holzbau. Bild: Cluster Forst und Holz
Die Mitglieder des Zukunftsnetzwerks Holzbau. Bild: Cluster Forst und Holz

Als Impuls stellte Ulrich Bühler, Gruppenleitung Vertrieb und Marketing von Egger, St. Johann in Tirol, das „Konzepthaus“ des österreichischen Holzwerkstoffherstellers als ein Beispiel für aktuelle Lösungen dieser Problematik aus der Holzwirtschaft vor. In der gemeinsamen Diskussion wurden zahlreiche Aspekte und Erfolgsfaktoren für einen zukunftsfähigen Wohnbau aus Holz erörtert und zusammengetragen. Die notwendigen politischen Rahmenbedingungen wird die Gruppe bzw. werden Branchenmitglieder im Herbst in Form einer Agenda den bayerischen Abgeordneten bei einer Clusterveranstaltung im Landtag übergeben.

Der Vorsitzende von proHolz Bayern, Johann Koch, skizzierte seine Ideen einer „Task force Holzbau“: Mithilfe einer Organisationsstruktur soll auf den Bedarf von Holzbaukompetenz in Gemeinde-, Stadt- oder Kreisräten auch kurzfristig reagiert werden können. Die Gruppe lieferte dem Vorsitzenden Ideen und Anregungen und empfahl proHolz Bayern, einen Schwerpunkt auf die kommunale Arbeit zu legen. Bereits in der ersten Planungsphase für besondere Bauten wie z. B. Schulen sollen diese Informationen zusammengeführt werden, dann zielgerichtet Multiplikatoren und Entscheidungsträger aus der Branche geschult und diese dann, mit entsprechenden Material ausgestattet, aktiv werden.

Prof. Stefan Winter und der Architekt Frank Lattke präsentierten den aktuellen Bearbeitungsstand der Studie „Integrale Holzbauplanung“. Die Ergebnisse eines gemeinsamen Workshops zu den Fragenkomplexen „Baugruppensystematik“, „Standardisierung“ und „Vergabemodell Totalunternehmer“ fließen in die weitere Bearbeitung des Projektes ein.

Markus Blenk von der Clusterinitiative Forst-Holz-Bayern blickte in seinem Vortrag auf zahlreiche weitere im Netzwerk gemeinsam gestartete Projekte zurück. Von zentraler Bedeutung sei hier der Aufbau eines systematischen Innovationsmanagements in der Forst- und Holzwirtschaft mit verstärkter Einbindung anderer Branchencluster wie beispielsweise der „Neuen Werkstoffe“.

Erste Schritte auf diesem Weg sind die gemeinsam im Netzwerk gestarteten bundesweiten Projekte wie etwa der „Laubholz-Innovationsverbund“ oder der „Forschungskompass Holzbau“ für den deutschsprachigen Raum. Aktuell startet das interregionale Projekt „Inno-4-wood“ zwischen Bayern und Tirol – eine weitere wichtige Wegmarkierung zu einer Innovationskultur.


Bericht: L. Pirson/HZBL

Zukunftsnetzwerk Holzbau

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