Neues vom Laubholz-Innovationsverbund

Anfangs noch aus Gründen einer naturnäheren Bestockung und der Etablierung stabiler Bestände, später dann mehr und mehr bedingt durch den Klimawandel wurden und werden die bayerischen Wälder aktiv umgebaut.

Dies bedeutet in erster Linie eine Erhöhung des Laubholz-Anteils – weg von großflächigen Nadelholz-Reinbeständen hin zu artenreichen, gemischten Beständen. In der Folge ändert sich das Rohholz-Aufkommen am Markt. Doch obwohl sich der Laubholzeinschlag seit dem Zeitraum der letzten Bundeswaldinventur insgesamt verdoppelt hat, ist vorwiegend der Anteil der energetischen Nutzung gestiegen, während die Nutzung als Stamm- und Industrieholz nahezu konstant geblieben ist. Dies bedeutet, dass derzeit rund 2/3 des entnommenen Holzes direkt energetisch genutzt werden. Vor dem Hintergrund der Kohlenstoff-Speicherleistung langlebiger Holzprodukte als wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel sowie einer höheren Wertschöpfung ist jedoch die Erhöhung einer (vorangehenden) stofflichen Nutzung in Kaskaden unabdingbar. Hierzu bedarf es noch vermehrt innovativer Produkte und Technologien.


Einen Beitrag dazu leistet der Laubholz-Innovationsverbund. Das bundesweit offene Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen hat sich die gemeinschaftliche Verbesserung und Neuentwicklung von Produkten und Verfahren für die stoffliche Nutzung europäischer Laubhölzer zum Ziel gesetzt. Der Fokus liegt dabei auf Lösungen für klein- und mittelständische Unternehmen, welche den Großteil der laubholzverarbeitenden Industrie ausmachen.


Damit tragfähige Lösungen entwickelt werden können, ist eine breite und aktive Unterstützung durch die Branche erforderlich. In dem Zusammenhang freuen wir uns über „Zuwachs“ im Verbund und begrüßen herzlich die Franz Obermeier GmbH, Schwindegg als einen der führenden Laubholz-Verarbeiter in Bayern.
Alexander Obermeier, Geschäftsführer, meint dazu: „Die Entwicklung neuer Anwendungsfelder im Bereich der Laubholzverarbeitung wird in den kommenden Jahrzehnten an Bedeutung gewinnen. Aus diesem Grund schließen wir uns gerne dem Verbund an und wollen unseren Beitrag hierzu leisten.“

 

Interessierte Unternehmen und Einrichtungen können dem Verbund gern beitreten.

Ansprechpartner dazu ist Stefan Torno:

Stefan Torno neu web

torno@cluster-forstholzbayern.de

+49 8161 96-995-62 

 

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