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Bayerischer Energiepreis 2016: Gymnasium Diedorf gewinnt Kategorie "Gebäude und Gebäudekonzepte"

Prof. Hermann Kaufmann und Prof. Florian Nagler prämiert

"Neue Energietechnologien und kreative Wege einer nachhaltigen Energienutzung sind grundlegend für den Aufbau unserer Energieversorgung. Sie schaffen vielfältige Chancen für unser Land" mit diesen Worten lud Bayerns Energieministerin Ilse Aigner im November 2015 zur Teilnahme am bayerischen Energiepreis ein. Nun stehen die Gewinner fest, und in der "Gebäude-Kategorie" konnte erneut ein Holzbau überzeugen. Der Hauptpreis wurde für die Entwicklung eines Zellulose-Verwertungsverfahrens vergeben.

"Neue Energietechnologien und kreative Wege einer nachhaltigen Energienutzung sind grundlegend für den Aufbau unserer Energieversorgung. Sie schaffen vielfältige Chancen für unser Land" mit diesen Worten lud Bayerns Energieministerin Ilse Aigner im November 2015 zur Teilnahme am bayerischen Energiepreis ein. Nun stehen die Gewinner fest, und in der "Gebäude-Kategorie" konnte erneut ein Holzbau überzeugen. Der Hauptpreis wurde für die Entwicklung eines Zellulose-Verwertungsverfahrens vergeben.

Eine schöne Tradition deutet sich an beim turnusmäßig alle zwei Jahre verliehenen Preis: Seit 2012 wird er in mehreren Kategorien ausgeschrieben, und im Bereich "Gebäude und Gebäudekonzepte" waren immer Holzbauten vertreten. Dieses Jahr wurden die Kaufmann Architekten ZT GmbH & Florian Nagler Architekten gemeinsam mit dem Bauherren, dem Landkreis Augsburg, für den Neubau des Schmuttertal-Gymnasiums in Diedorf ausgezeichnet, einem Schulgebäude im Plusenergie-Standard.

Video-Impressionen des Schmuttertal-Gymnasiums Diedorf: Bayerischer Energiepreis 2016 in der Kategorie Gebäude

Lernatmosphäre in Holzbauweise: Das passt, findet Hermann Kaufmann, der Parallelen zwischen moderner Pädagogik und Holzarchitektur sieht. "Intuition und Kreativität" erforderten beide, ebenso wie "konstruktives Denken und interdisziplinäres Handeln". Nicht nur eine "innovative Lernlandschaft" nennt Frank Schwindling vom Landkreis Augsburg das Projekt: "Mit Holz kann man Träume bauen", und "ein solcher Traum" sei das Schmuttertal-Gymnasium. Man sieht: Mit modernem Holzbau lassen sich technologisch und konzeptuell anspruchsvollste Aufgaben mit emotionalem und ästhetischem Gehalt verbinden.

Europas größtes Schulgebäude in Holzbauweise, gefördert von der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt), ist ein überregional sichtbares Leuchtturmprojekt der Branche, das lokale Unternehmen, den Einsatz regional verfügbarer Baustoffe und eine technisch wie ökologisch einmalige Qualität miteinander verbindet. Die DBU untersucht deshalb in einem Forschungsprojekt, wie die Erfahrungen rund um den Neubau in Diedorf für weitere Projekte verwertet werden können.

Eine Schule also, die Schule machen kann, ginge es nach Hermann Kaufmann, der die derzeit in Berlin stattfindente Ausstellung "Bauen mit Holz - Wege in die Zukunft" kuratiert: "Holz ist ein ganz spezielles Material, das der Mensch gerne in seiner Umgebung hat. Holzarchitektur hat eine ganz eigene Atmosphäre, und diese gilt es auch in der modernen Architektur wieder in den Fokus zu nehmen."

Linkes Bild: Staatssekretär Franz Josef Pschierer überreicht den Bayerischen Energiepreis 2016 in der Kategorie Gebäude als Energiesystem / Gebäudekonzept an Claudia Geußing (links) von der Hermann Kaufmann Architekten ZT GmbH, Frank Schwindling (2. v. l.) vom Landkreis Augsburg und Prof. Florian Nagler (2. v. r.) von Florian Nagler Architekten. Rechtes Bild: Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf bietet eine einzigartige Lernatmosphäre in modernster Holzarchitektur. Foto: Stefan Müller-Naumann

Hauptkreis geht an Entwickler biogener Kraftstoffe

In der Hauptkategorie war bei der mittlerweile 10. Auflage des Preises die Firma Clariant aus Planegg erfolgreich. Sie entwickelte ein innovatives Verfahren, das Agrarreststoffe in Zellulose-Ethanol, einen Biokraftstoff, umwandelt und somit fossile Energieträger ersetzt.

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