Wintergärten für die Welt: Schreinerei Eichinger erhält Bayerischen Exportpreis

Wer hätte das gedacht: Bayerische Wintergärten gibt es mittlerweile fast überall auf der Welt, in Italien, Spanien, Russland und Asien. Grund für den Erfolg des eigenwilligen Exportschlagers ist der Unternehmer- und Erfindungsgeist einer kleinen Schreinerei aus Neuhaus am Inn bei Passau. EiCor® heißt eines der Systeme, das die Firma mit 20 Mitarbeitern um Chef Robert Eichinger entwickelt hat, eine Kombination aus Holz und Mineralwerkstoff, die jeder Witterungsbedingung standhält. Und weil Innovation alles ist, wenn es um Erfolg auf dem Weltmarkt geht, ist auch der Name keine Kopie: Das Patent ist vier Jahre älter als das bekannte Smartphone aus Kalifornien.

Wer hätte das gedacht: Bayerische Wintergärten gibt es mittlerweile fast überall auf der Welt, in Italien, Spanien, Russland und Asien. Grund für den Erfolg des eigenwilligen Exportschlagers ist der Unternehmer- und Erfindungsgeist einer kleinen Schreinerei aus Neuhaus am Inn bei Passau. EiCor® heißt eines der Systeme, das die Firma mit 20 Mitarbeitern um Chef Robert Eichinger entwickelt hat, eine Kombination aus Holz und Mineralwerkstoff, die jeder Witterungsbedingung standhält. Und weil Innovation alles ist, wenn es um Erfolg auf dem Weltmarkt geht, ist auch der Name keine Kopie: Das Patent ist vier Jahre älter als das bekannte Smartphone aus Kalifornien.

Die Schreinerei Eichinger ist für Ilse Aigner, Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie ein Musterbeispiel dafür, dass auch kleine regionale Unternehmen sich international etablieren können: "Besser kann man nicht zeigen, dass Export auch etwas für den Mittelstand ist", so Aigner.

Inhaber Robert Eichinger mit der Trophäe (m.), Laudator Thomas Pirner und Staatsministerin Ilse Aigner. Bild: Bayerischer Exportpreis. Rechts ein Imagefilm der Firma Eichinger.

Die exklusiven Wohnwintergärten werden nach Kundenwunsch entwickelt und in Neuhaus vorgefertigt, damit die Montage vor Ort reibungslos klappt. Alle Zulieferer der Firma stammen aus Bayern. Die Exportquote ins internationale Ausland dagegen liegt bei fast 50%. Das Geheimnis für Erfolg auf dem Weltmarkt ist nicht nur Qualität, sondern vor allem Innovation, so Inhaber Robert Eichinger. Ein Anspruch, den die Firma mustergültig umsetzt - und dafür reichlich Preise bekommt; etwa den Bayerischen Staatspreis (2005 und 2009) und den Bundespreis (2003 und 2007) für hervorragende innovatorische bzw. besondere gestalterische und technische Leistungen für das Handwerk.

Nun also auch den Exportpreis Bayern. Der Sichtbarkeit und dem Erfolg am internationalen Markt wird das weiteren Aufschub geben - und vielleicht auch als Vorbild für die bayerische Forst- und Holzwirtschaft dienen. Die ist beim Bayerischen Exportpreis aber ohnehin gut vertreten: Zum zehnten Mal wurde der Preis dieses Jahr verliehen, zum fünften Mal stammt ein Preisträger aus der Branche.

Jedes Jahr im November verleiht das Bayerische Wirtschafts­ministerium im Rahmen des Exporttages Bayern den Exportpreis Bayern an kleine Unter­nehmen mit bis zu 50 Vollzeitmitarbeitern. Er zeichnet damit Unter­nehmen aus, die neue Märkte erfolgreich erschlossen haben und dabei besondere unternehmerische Leistungen und Inno­va­tions­bereit­schaft gezeigt haben. Ziel der Verleihung des Preises ist es, diese kleinen Unternehmen bekannt(er) zu machen und ihnen beim Marketing zu helfen.

Holz ist Exportschlager

In der Kategorie "Handwerk" waren 2009, 2012 und 2014 Unternehmen mit Bezug zur Holzverarbeitung Preisträger: Geigenbau Leonhardt (2012), Innenausbau Reisinger (2009) und die Hightech-Schreinerei Oberhaizinger in Marktl am Inn (2014). 2015 gewann in der Kategorie Dienstleistung die Timber Concept GmbH. Die Kurzfilme können auf der Homepage des Exportpreises angesehen werden:

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