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Schmuttertal-Gymnasium setzt Maßstäbe: Diedorfer Leuchtturmprojekt erhält Deutschlands wichtigsten Preis für nachhaltiges Bauen

(28.11.2016) Der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen" 2016 geht an das Schmuttertal-Gymnasium im bayrischen Diedorf. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. und die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. verliehen die renommierte Auszeichnung am Freitagabend in Düsseldorf vor 1.200 geladenen Gästen im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages. Überreicht wurde der Preis von der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks sowie DGNB-Präsident Prof. Alexander Rudolphi.

(28.11.2016) Der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen" 2016 geht an das Schmuttertal-Gymnasium im bayrischen Diedorf. Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. und die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. verliehen die renommierte Auszeichnung am Freitagabend in Düsseldorf vor 1.200 geladenen Gästen im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages. Überreicht wurde der Preis von der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Dr. Barbara Hendricks sowie DGNB-Präsident Prof. Alexander Rudolphi.

Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf bietet eine einzigartige Lernatmosphäre in modernster Holzarchitektur. Foto: Stefan Müller-Naumann

Das von Florian Nagler Architekten und Architekten Hermann Kaufmann ZT entworfene Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf ist ein aus vier Gebäuden bestehendes Ensemble, das sich, so die Jurybewertung, auf herausragende Weise in die Landschaft am Rand des Naturparks Augsburg einfügt. Der Einsatz hocheffizienter Haustechniksysteme und einer Photovoltaik-Anlage ermöglicht die Erzeugung von mehr Energie als verbraucht wird. Durch die Holzkonstruktion kommt zudem ein nachwachsender Baustoff zum Einsatz, der nur wenig graue Energie benötigt und eine gute CO2-Bilanz ermöglicht. Den Planern und Bauherren sei es gelungen, eine spannende Lernlandschaft mit einer vorbildhaft neuen Entwurfs- und Herstellungsmethodik zu gestalten, so die Begründung der Jury. Durch die modulare Fertigung konnte die Anlage kostengünstig und in nur zwei Jahren realisiert werden.

„Das im Plusenergiestandard errichtete Schmuttertal-Gymnasium ist auf vielfache Weise ein Projekt mit Modellcharakter“, sagt DGNB Vizepräsident und Jurymitglied Martin Haas. „Es zeigt unter anderem auf, dass eine Modulbauweise nicht zu einem bloßen Funktionsbau führen muss, sondern spannende und flexible Raumkonfigurationen ermöglicht.“

Auf der Gala des Deutschen Nachhaltigkeitstages befanden sich die Preisträger in bester Gesellschaft. Ehrenpreisträger 2016 waren unter anderem Nicolas Cage (linkes Bild) und die Fantastischen 4 (Mitte). Bilder: Darius Misztal

Nominiert für den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ 2016 waren auch das von HHS Planer + Architekten konzipierte Geschosswohngebäude „AKTIV-STADTHAUS“ in Frankfurt am Main und die von opus Architekten geplante +e Kita „Solarraupe“ in Marburg. „Alle Nominierten für den diesjährigen DGNB Preis vereinen Nachhaltigkeit, Innovation und gestalterischer Qualität und zeigen auf beispielhafte Weise auf, wie Gebäude unterschiedlicher Nutzungstypologien den Mensch in den Fokus rücken und zu dessen Lebensqualität beitragen können“, so Martin Haas.


Pressemitteilung der DGNB

Der DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ hat sich in den letzten Jahren zu einem der renommierten Architekturpreise des Landes entwickelt. Die Einreichungen spiegeln die Stärken der Baubranche in Deutschland, die weltweit im Bereich nachhaltiger Architektur Maßstäbe setzt. Unter den Guten die Besten zu finden, als Leuchttürme zu kommunizieren und damit den Trend zu unterstützen, haben sich die Initiatoren des DGNB Preises zum Ziel gesetzt.
Das Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf ist Europas größtes Schulgebäude in Holzbauweise. Sowohl der Einsatz digitaler Datensysteme bei der Errichtung als auch die Umsetzung in Modulbauweise, das Energiekonzept und die Gestaltung einer modernen Lernlandschaft sind wegweisend. In der dreijährigen Bauphase wurden lokale Unternehmen, regional verfügbare Baustoffe und eine technisch wie ökologisch einmalige Qualität mustergültig miteinander verbunden. Dafür erhielten Architekten und Bauherren auch schon den Bayerischen Energiepreis 2016.

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