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Bayerische Eiche im Vereinigten Königreich - Timber Concept erhält Bayerischen Exportpreis

Ob Amerikas erste Schule aus Brettsperrholz, ein Eichenholz-Baldachin im Vereinigten Königreich oder ein Blumenpavillon in Singapur: Alle sind aus bayerischem Rohstoff und mit bayerischem Know-How entstanden - möglich macht’s das erst 2013 gegründete Startup Timber Concept. Für »Geschick und Leidenschaft« im Export bayerischer Holzbau-Qualität wurde das Unternehmen jetzt mit dem Exportpreis Bayern ausgezeichnet.

Ob Amerikas erste Schule aus Brettsperrholz, ein Eichenholz-Baldachin im Vereinigten Königreich oder ein Blumenpavillon in Singapur: Alle sind aus bayerischem Rohstoff und mit bayerischem Know-How entstanden - möglich macht’s das erst 2013 gegründete Startup Timber Concept. Für »Geschick und Leidenschaft« im Export bayerischer Holzbau-Qualität wurde das Unternehmen jetzt mit dem Exportpreis Bayern ausgezeichnet.

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Das Startup timber concept erhält den Exportpreis Bayern 2015 in der Kategorie "Dienstleistung".

Internationale Ausrichtung von Anfang an

Die Gründer des Startups waren von vornherein international ausgerichtet – ob durch Ausbildung, Studium oder berufliche Tätigkeit in Alaska, Oregon oder Finnland. Das Unternehmen in Weißenberg am Bodensee ist entsprechend auf anspruchsvolle Projekte in der ganzen Welt spezialisiert, vom Einfamilienhaus bis zum Großprojekt. Die Exportquote liegt bei 90%.

Eines der Projekte: Der Baldachin im Paultons Theme Park, UK. Bild: Timber Concept GmbH
Eines der Projekte: Der Baldachin im Paultons Theme Park, UK. Bild: Timber Concept GmbH

Bayerisches Know-How im Holzbau wird weltweit zugänglich

Planung, Erfahrung und Material kommen dabei aus Bayern. Timber Concept nutzt das breite Know-How lokaler Unternehmen: In Weißenberg werden die Projekte entworfen, von bayerischen und österreichischen Holzbaufirmen umgesetzt und anschließend in alle Welt verschifft. Die Kunden schätzen vor allem den Paketgedanken, so Markus Tiling, Geschäftsführer: Vor Ort werden die Konstruktionen von lokalen Bautrupps montiert – bevorzugt arbeitet Timber Concept dabei mit regionalen Kleinfirmen zusammen.

Neues Baumaterial für die USA

So entstand in West Virginia Amerikas erste Schule in Holzmassivbauweise aus Brettsperrholz: Da sowohl der Baustoff als auch technisches Know-How in den USA nicht verfügbar waren, wendete sich die kleine Stadt Franklin an das Unternehmen in Weißenberg – und erhielt die erste Schule in den USA, die aus cross laminated timber errichtet ist. Und die Zufriedenheit ist groß: »My advice to other building professionals is to certainly consider CLT«, so US-Projektmanagerin Pam Wean.

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Videoimpressionen: Verleihung des Exportpreises Bayern, Bericht des Bayerischen Rundfunks (Zum Öffnen Klick ins Bild).

Umweltfreundliche Bauweise geschätzt

Zu den Projekten der Firma zählen etwa auch eine Schule in Dartford, ein Eichenholz-Baldachin für den Paultons Theme Park in England, Hotels auf den Malediven oder das Quartier La Confluence in Lyon. Die Kunden schätzen neben der Qualität auch den Umweltschutz: »Gerade Green Building und Green Tec stehen derzeit hoch im Kurs«, so Bernd Gusinde, Geschäftsführer; sie sicherten dem Unternehmen Aufmerksamkeit auf internationalen Messen und weiteren Kundenzuwachs.

Eines der Projekte: Der Baldachin im Paultons Theme Park, UK. Bild: Timber Concept GmbH
Von links: Peter Ottmann (Laudator), Markus Tiling und Bernd Gusinde (beide Geschäftsführer Timber Concept GmbH), Staatsministerin Aigner sowie Daniela Armbruster, Michaela Schlimm und Ansgar Knill von Timber Concept GmbH (Foto: Studio Vohler/Bayern International)

Timber concept »sahnt ab«

Der Einsatz des Unternehmens für die bayerische Wirtschaft blieb nicht unbemerkt: Bereits zwei Jahre nach der Gründung »wird abgesahnt«, so Peter Ottmann in seiner Laudatio zur Verleihung des Bayerischen Exportpreises in der Kategorie Dienstleistung. Er würdigte »konzeptionelles Geschick und Leidenschaft« der Unternehmensgründer für den Holzbau. Damit nicht genug: Auch Staatssekretär Franz Josef Pschierer will Timber Concept im Juni einen Besuch abstatten.

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen stellt der Preis also eine Möglichkeit dar, weitere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und das Vertrauen der Kundschaft ebenso wie potentieller Investoren zu stärken. Grund genug, sich bei der zehnten Auflage des Preises zu bewerben - noch bis 31. Juli!

Der Bayerische Exportpreis wurde 2015 zum neunten Mal verliehen. Er richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und wird in vier Kategorien (Industrie, Dienstleistung, Handel und Handwerk) vergeben.

Holz und Handwerk hoch im Kurs

In der Kategorie "Handwerk" waren 2009, 2012 und 2014 Unternehmen mit Bezug zur Holzverarbeitung Preisträger: Geigenbau Leonhardt (2012), Innenausbau Reisinger (2009) und die Hightech-Schreinerei Oberhaizinger in Marktl am Inn (2014). Die Kurzfilme können auf der Homepage des Exportpreises angesehen werden:

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