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Intensiver Austausch über wohngesunde Möbel und Holzbaustoffe

Am 20. Juli 2017 fand im Steigerwald-Zentrum in Oberschwarzach eine Fachtagung zum Thema ‚Möbel und Holzbau[stoffe] – klimafreundlich + wohngesund!‘ statt. Die Tagung, die sowohl für Fachleute wie Endverbraucher gleichermaßen Interessantes zu bieten hatte, wurde in Kooperation von dem Netzwerk Forst und Holz Unterfranken e.V. und der BAUnatour (eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft) ausgerichtet.

Am 20. Juli 2017 fand im Steigerwald-Zentrum in Oberschwarzach eine Fachtagung zum Thema ‚Möbel und Holzbau[stoffe] – klimafreundlich + wohngesund!‘ statt. Die Tagung, die sowohl für Fachleute wie Endverbraucher gleichermaßen Interessantes zu bieten hatte, wurde in Kooperation von dem Netzwerk Forst und Holz Unterfranken e.V. und der BAUnatour (eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft) ausgerichtet.

Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group, im Hanf-Hemd. Bild: Michael Lohr / BAUnatour

Hans-Josef Fell und Landrat Thomas Bold (Erster Vorsitzender des Netzwerkes Forst und Holz Unterfranken e.V.) begrüßten die Teilnehmer.

Hans-Josef Fell (Präsident Energy Watch Group) war von 1998 bis 2013 Mitglied des Bundestages und ist einer der Vorreiter für Erneuerbare Energien. Der Bauherr eines ökologischen Holzhauses trug bei der Veranstaltung ein Hemd aus Hanf und konnte so gleich auf die Bedeutung des ökologischen Anbaus und fairem Handel von nachwachsenden Rohstoffen hinweisen. Wie er anmerkte, kommen rund 40% der CO2-Emissionen aus der Bauwirtschaft. In dieser Branche liegt somit der Schlüssel der zur Einhaltung der Klimaschutzziele, betonte Fell. Holz ist für die Baubranche ein wichtiger Naturbaustoff und eine gute Kohlenstoffsenke. Der nachhaltige und ökologische Anbau der nachwachsenden Rohstoffe (Diversität auf den Feldern) spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Landrat Thomas Bold betonte, dass es aber noch ein langer Weg sei, bis nachwachsende Rohstoffe die konventionellen in allen Bereichen ersetzen könnten. Jeder sollte sich fragen, was er zur CO2-Einsparung beitragen könne. Ein Punkt sei die Verwendung möglichst vieler regionaler Produkte.

Toni Werner (Eichenhaus AG) stellte Möbel-Unikate aus dem Spessart vor.

Wie man von Anfang an gesund bauen kann, war das Thema von Karlheinz Müller (Bau-Fritz GmbH & Co. KG). Über edle Wandverkleidungen – Tapeten aus Holz referierte Kurt Siedler (Mehling & Wiesmann).

Dr. Philipp Strohmeier von „Holz von Hier“ widmete sich der Frage: „Ab wann ist Holz klimafreundlich?“. Was alles schönes auf kurzem Wege aus deutschen Wäldern kommt, zeigte Stefan Reinlein (Holz Reinlein GmbH & Co. KG) in seinem Vortrag über Massivholzparkett aus dem Steigerwald. Abschließend informierte Frank Ackermann (Georg Ackermann GmbH) über das Lasern von Holzwerkstoffen – vom Innenausbau zum kompletten Gebäude.

Die Programmvorstellung und Moderation übernahm Stephan Thierfelder (Bereichsleiter Forsten, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten). Viele Teilnehmer lobten die fachlich interessant zusammengestellte Veranstaltung, die aufgrund der vielen Diskussionsbeiträge fast eine Stunde länger dauerte als geplant.


 Pressemitteilung des Netzwerks Forst und Holz Unterfranken

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    Forstwirtschaft und Sport schließen Kooperationsvereinbarung „Wald.Sport.Bewegt.“ Natur- und Wirtschaftsraum Wald ist Deutschlands größte Sportarena. (Bild: BaySf) Berlin, 25. Januar 2018 - Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), Vertretung der deutschen Forstwirtschaft mit rund zwei Millionen Waldbesitzenden, sowie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), regierungsunabhängige Dachorganisation des deutschen Sports mit 101 selbständigen Mitgliedsorganisationen und rund 90.000 Sportvereinen, haben gestern in Berlin unter dem Titel „Wald.Sport.Bewegt“ eine strategisch ausgerichtete Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. „Millionen von Menschen in Sportdeutschland nutzen den Wald als Bewegungs- und Erholungsraum und machen ihn so zu einem großen Sportraum. Vor diesem Hintergrund wollen wir die Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft ausbauen und partnerschaftlich Projekte entwickeln. Selbstverständlich wollen wir auch den notwendigen Interessenausgleich zwischen Sport- und Forstorganisationen fördern und gemeinsam mit dem DFWR aktuelle Herausforderungen wie z.B. im Bereich Mountainbiking lösungsorientiert besprechen“, so DOSB-Präsident Alfons Hörmann.   DFWR-Präsident Georg Schirmbeck: „Forst- und Sportorganisationen müssen sich regelmäßig austauschen. Mehr als gestern! Wir haben viele gemeinsame Interessen, die wir gemeinsam erfolgreicher in Staat und Gesellschaft vertreten können. Wanderfreunde und Sporttreibende sollen Freude in unseren Wäldern haben. Gleichzeitig gilt es, rücksichtsvoll und vorsichtig zu sein, zum Beispiel wenn sie Holzerntearbeiten begegnen. Hierüber wollen wir auch vor Ort gerne ins Gespräch kommen. Gemeinsam sollten wir werben für einen naturnah und nachhaltig bewirtschafteten Wald, der uns einen wesentlichen Teil der Lebensqualität in Deutschland garantiert.“   Unter dem Dach der Kooperationsvereinbarung sind im Jahr 2018 zahlreiche Vorhaben geplant. So ist „Wald bewegt“ Leitthema des DFWR anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Die gemeinsame Internetseite www.waldsportbewegt.de will relevante Fachinformationen bündeln. Durch Empfehlungen und Handreichungen sowie eine abgestimmte Kommunikationsarbeit soll die Zusammenarbeit zwischen Sport- und Forstorganisationen auf regionaler Ebene systematisch unterstützt werden.  Link zur Kooperationsvereinbarung Link zum Hintergrundpapier    Ansprechpartner: DOSB: Andreas Klages, klages@dosb.de, 069-6700351 DFWR: Wolf Ebeling, ebeling@dfwr.de, 030-31904560     Zum Hintergrund: Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine Waldfläche von 11,4 Millionen Hektar – das sind rund 32 % des Bundesgebietes – bewirtschaften. Weitere Informationen: BaySf - Wald.Sport.Bewegt. DOSB - Wald.Sport.Bewegt. Wald.Sport.Bewegt. Ansprechpartner Read More
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