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Strategie-Sitzung des Clusterbeirats 2019 in Feldkirchen

Am 05.07.2019 traf sich der Beirat der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH bei der Firma Steico SE, einem Hersteller von konstruktiven Holzbauprodukten und Holzfaserdämmstoffen mit Hauptsitz in Feldkirchen bei München zur jährlichen Beiratssitzung. Cluster-Geschäftsführer Dr. Jürgen Bauer, Projektleiter Stefan Torno und die designierte Geschäftsführerin des Image-Bündnisses proHolz Bayern, Eva Veit, informierten die Spitzenvertreter der Teilbranchen des Clusters über die Arbeit des vergangenen Jahres und die Hauptziele der Clusterarbeit bis Mitte 2020.

Der Beirat der Cluster-Initiative tagte am 05.07.2019 beim Gastgeber Steico SE in Feldkirchen.
Der Beirat der Cluster-Initiative tagte am 05.07.2019 beim Gastgeber Steico SE in Feldkirchen.

Jürgen Bauer, Stefan Torno und Eva Veit berichteten von den Arbeiten, Projekten und Maßnahmen der vergangenen Periode und zeigten wichtige Erfolge der Cluster-Arbeit und der 2018 abgeschlossenen Evaluierung auf. Dabei gingen sie auch auf die finanzielle Situation ein. Erfreulich ist die Fortsetzung der bislang erfolgreichen Cluster-Politik des bayerischen Wirtschaftsministeriums für die Periode 2020 - 2023, die eine weitere finanzielle Förderung für diesen Zeitraum beinhaltet.

Mittelpunkt der Aufgaben für die zukünftige Arbeitsperiode bis Mitte 2020 steht aus aktuellem Anlass die derzeitige Situation der Forstwirtschaft. Josef Ziegler, der Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands erläuterte in einem Impulsvortrag objektiv und anschaulich die Folgen der in den vergangenen Jahre durch den Klimawandel bedingten Schadholzwellen (Trockenheit, Insektenbefall, Sturmschäden) in Bayern: Überangebot und Preisverfall beim Rundholz. Insbesondere der Kleinprivatwald sei mit dem plötzlichen und massiven Eintritt der Ereignisse überfordert. Zusätzlich führen die naturräumlich und organisatorisch bedingte Strukturschwäche, das unzureichende Krisenmanagement sowie die Folgen der Unternutzung der Holzvorräte (massiver Vorratsaufbau, Starkholzproblematik) und das weitgehend von Kalamitäten und Katastrophen bestimmte Nutzungsverhalten zu einem Überangebot von Holz in Krisenzeiten. Dies wirke sich auch auf andere Besitzarten sowie nachfolgende Wirtschaftszweige aus.

In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass sich sowohl Forst- als auch Holzwirtschaft gemeinsam um dieses Thema kümmern müssen und dabei das „und“ wieder stärker betont werden soll. Da Rohstoff- bzw. Produktmärkte letztlich außerhalb des Clusters liegen, will man konsequent an einem Strang ziehen. Als oberste Zielsetzung wurde der Walderhalt durch eine aktive Forst- und Holzwirtschaft genannt und „Forderungen“ an beide Seiten formuliert.

In der kommenden Arbeitsperiode soll das Thema „Forstwirtschaft“ sowohl in der internen Arbeit als auch in der Außen-Kommunikation der wichtigste Punkt der Clusterarbeit sein. Daneben werden weitere strategisch wichtige Themen, Projekte und Dialogprozesse fortgeführt, wie z. B. Ausbau der holzbasierten Bioökonomie, stoffliche Nutzung von Laubholz, aktive Unterstützung der Charta für Holz 2.0 und die Schaffung eines wald- und holznutzungsfreundlichen Bewusstseins in der Gesellschaft.

Information

Der Beirat der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH legt alljährlich die Arbeitsschwerpunkte für die jeweils kommende Periode fest. Ihm gehören aktuell an:

Ralf Dreeke, Inhaber Wahlers Forsttechnik, Uffenheim; Peter Fickler, Präsident Verband Bayerische Holzindustrie und Geschäftsführer Sägewerk Fickler, Waltenhofen; Alexander Gumpp, Geschäftsführer Gumpp und Maier GmbH, Binswangen und Vizepräsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks; Xaver Haas, Haas Group, Falkenberg; Josef Huber, geschäftsführender Gesellschafter Holzbau Huber & Sohn GmbH, Bachmehring; Johann Koch, Waldreferent Bayerischer Bauernverband, München; Prof. Dr. Heinrich Köster, Präsident Technische Hochschule Rosenheim; Edmund Langer, Geschäftsführer C.A.R.M.E.N. e. V., Straubing; Florian Lichtblau, Lichtblau Architekten BDA, München; Prof. Dr. Reinhard Mosandl, Technische Universität München; Karl Moser, Karl Moser Consulting, Aichach; Helfried Müller, Director Wood Sourcing UPM, Augsburg; Reinhardt Neft, Vorstand Bayerische Staatsforsten AöR, Regensburg; Monika Rauh, Leitende Ministerialrätin im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, München; Prof. Dr. Klaus Richter, Technische Universität München und Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern; Prof. Dr. Hubert Röder, TUM Campus Straubing; Prof. Dr. Wolf Rommel, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf; Hubertus Wörner, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, München; Prof. Dr. Stefan Winter, Technische Universität München; Josef Ziegler, Präsident Bayerischer Waldbesitzerverband, Cham.

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    PlanB - Biobasiert.Business.Bayern. Am 23.06.21 war es endlich soweit, „PlanB - Biobasiert.Business.Bayern.“ prämierte zum vierten Mal die besten Geschäftsideen und Start-ups aus der biobasierten Wirtschaft! Erstmalig wird es einen interaktiven Livestream geben, der es den Zuschauer*innen ermöglicht, aktiv über die Vergabe des Publikumspreises abzustimmen und Fragen an die Start-ups zu stellen. In einer Hybrid-Veranstaltung traten die diesjährigen Top Fünf gegeneinander an. In der Jurywertung, in der Clustergeschäftsführer Dr. Jürgen Bauer als Juror wirkte, hatte das Performance-Textil aus Grünabfällen vom Start-up „nakt“ die Nase knapp vorn. Den Publikumspreis sicherte sich das Biotech-Team von „eco:fibr“. Um die Jury von sich zu überzeugen, hatten die fünf Teams je drei Minuten Zeit. Dass die Entscheidung der Live-Jury, die stellvertretend für 26 Experten aus den vorherigen Phasen die Ideen und Pitches bewertete, herausfordernd war, betonte Sprecherin Dr. Mirja Wehner: wir haben noch nie so lange gebraucht wie dieses Jahr, um die Rangfolge festzulegen. Gefühlt sind heute alle Sieger.“  Den ersten Platz und damit 6.000 € sowie eine Mieteinheit im Technologie- und Gründerzentrum Straubing sicherte sich das Team von „nakt“ aus Darmstadt. Thomas Hoppe vom Hauptsponsor Clariant überreichte den Preis. Nakt hat eine funktionalisierte Faser aus Grünabfällen entwickelt. Der erste Anwendung: ein Mehrweg-Abschminktuch. „Eco:fibr“ gewann den Publikumspreis. Die Uni-Ausgründung aus Hannover überzeugte die Zuschauer:innen mit einem biotechnologischen Prozess, bei dem aus Resten der Ananas-Ernte, Zellstoff für verschiedene Anwendungen hergestellt werden Überreicht wurde dieser von Stefan Hinsken, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Straubing.   Einen Scheck über 4.000 € aus den Händen von Straubings Landrat Josef Laumer erhielt das zweitplatzierte Start-up „Circular Carbon“ aus Würzburg. Das Team nutzt Biomasse-Reste aus der Lebensmittelproduktion wie Schokobohnen-Schalen oder Weintrester zur Produktion von Prozessdampf und funktionalisierbarer Pflanzenkohle. Überzeugen konnten „Circular Carbon“ mit ihrem Nutzen für die Landwirtschaft und dem jüngsten Anlagenbau. Den dritten Platz und 3.000 Euro sicherte sich das neu gegründete Team der Microbify GmbH. Als Ausgründung aus der Universität Regensburg arbeitet Microbify unter anderem an der Nutzung alter Erdgasspeicher für die Produktion von grünem Erdgas durch extremophile Mikroorganismen. Preis-Patin Dr. Marina Crnoja-Cosic von Kelheim Fibres würdigte vor allem den Ansatz, bestehende Infrastruktur innovativ umzunutzen. „Lite+Fog“ aus Berlin, die mit Künstliche Intelligenz und Nebel-Bewässerung das Vertical Farming revolutionieren wollen, belegten Platz Fünf. Den Sonderpreis für die beste Entwicklungsleistung innerhalb des Wettbewerbs überreichte Prof. Volker Sieber vom Campus der Technischen Universität München in Straubing an das Team von „Protegg“. Ihr Ziel: auf Basis von Biomimese Eimembran als Verpackung für Lebensmittel zu funktionalisieren. „Wir glauben: ohne Start-ups klappt die Bioökonomie nicht“, betonte Prof. Sieber. Diesen Befund hatte zuvor bereits die Key Note-Speakerin des Abends, Patricia Eschenlohr, Co-Gründerin der Landpack GmbH und Sprecherin des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern unterstrichen: nur, wenn Herausforderungen wie Investorenscheu und fehlende Infrastrukturen überwunden werden, denen insbesondere Start-ups aus der biobasierten Wirtschaft gegenüberstehen, könnten die jungen Unternehmen ihre wichtige Rolle erfüllen. PlanB will Start-ups dabei unterstützen, durch Sichtbarkeit diese Hürden zu meistern.   Informationen Pressemitteilung PlanB   Stand: 24.096.2021 Read More
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