• Informationen
  • Bioökonomie
  • Welche Zukunft für Laubholz? Projekt "LauBiOeK"

Welche Zukunft für Laubholz? Projekt "LauBiOeK"

Verbundprojekt analysiert innovative Verwertungslinien für Laubholz

Holz als nachwachsender und nachhaltig erzeugbarer Rohstoff wird zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Doch der Klimawandel stellt die Forst- und Holzwirtschaft vor dynamische Herausforderungen. Vor allem der erforderliche Waldumbau hin zu klimatoleranteren Wäldern wird zu einer veränderten Baumarten-Zusammensetzung und einem vermehrten Angebot von Laubholz-Sortimenten führen. Daraus resultiert sowohl die Herausforderung als auch die Chance, neue innovative Verwertungslinien zu entwickeln.

Ein zentraler Beitrag, den das Projekt LauBiOeK „Laubholznutzung im Rahmen einer effizienten Bioökonomie. Entwicklung einer Entscheidungsmatrix für die zukünftige Laubholznutzung am Beispiel der Pilotregion Bayern.“ hierbei leisten kann, ist die Betrachtung von innovativen Verwertungslinien aus unterschiedlichen Perspektiven (Sozialökonomie, Technik, Markt, Ressourceneffizienz, Klimabilanz).

Ziel des Projekts ist die Analyse der ökologischen und sozio-ökonomischen Auswirkungen verschiedener Nutzungsformen von Laubholz als möglicher Bestandteil einer nationalen und regionalen Bioökonomie-Strategie. Dazu sollen anhand wissenschaftlich basierter, ausgewählter Nachhaltigkeitsindikatoren die Potenziale und Herausforderungen einer innovativen Laubholzverwendung analysiert und bewertet werden. Aus den Forschungsergebnissen des Projektes wird eine exemplarische Entscheidungsmatrix für die Akteure der Wald-Forst-Holz-Kette abgeleitet. Mit Hilfe dieses Expertensystems soll es ermöglicht werden, alternative Nutzungsmöglichkeiten für die zukünftige Laubholznutzung anhand von Produktlinien sowie regionaler Ressourcen-Szenarien zu vergleichen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Ergebnisse des Verbundprojekts können dazu genutzt werden, die Entwicklung der zukünftigen Laubholznutzung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Nachhaltigkeitskriterien zu evaluieren und bei Bedarf gezielt zu steuern.

Projektpartner sind die .bwc management consulting GmbH aus Abensberg, die Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH und die Technische Universität München mit dem Lehrstuhl für Holzwissenschaft und dem Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 01.03.2020 bis zum 28.02.2023 und wird aus Mitteln des Waldklimafonds finanziell gefördert.

laubholz hat zukunft 2020 gefördert

 

Weitere Informationen:

Drucken E-Mail

Bioökonomie

  • Verlängert: Förderaufruf zur Bioökonomie

    Verlängert: Förderaufruf zur Bioökonomie Das Bayerischen Staatsministerium fürWirtschaft, Landesentwicklung und Energie schreibt in seinen Förderrichtlinien über den Zweck der Bioökonomie "Die BioÖkonomie ist Leitmotiv für die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger biobasierter Wirtschafts-und Lebensweisen. Sie basiert zum einen auf Rohstoffen, die aus der Natur stammen, sowie auf dem Wissen über biologische Prozesse und der Nutzung dieses Wissens für die Entwicklung von Technologien und innovativen Produkten." Read More
  • Leitung für Bioökonomiezentrum in Waldkraiburg gesucht

    Leitung für Bioökonomiezentrum in Waldkraiburg gesucht Die Technische Hochschule Rosenheim hat für das Zentrum für biobasierte Materialien (ZBM) in Waldkraiburg eine Forschungsprofessur ausgeschrieben. Diese Position ist mit der Leitung des im Aufbau befindlichen ZBM verbunden und bietet die Möglichkeit, das Forschungsfeld biobasierter Materialien wesentlich zu gestalten. Read More
  • Neuer Kunststoff aus Holzfaser?

    Neuer Kunststoff aus Holzfaser? Nicht ganz. Aber: Deutschen Forschern ist es gelungen, aus einem Nebenprodukt der Zelluloseproduktion einen leistungsfähigen Kunststoff herzustellen. Bis jetzt wird das Terpentinöl nur verheizt, aber in Zukunft könnte es zur Herstellung von Hochleistungs-Polyamiden genutzt werden. Read More
  • Abbaubare Wuchshüllen für Waldbäume

    Abbaubare Wuchshüllen für Waldbäume Ohne Verbissschutz würde mancherorts kein Wald wachsen. Wuchshüllen helfen beim Aufforsten. Doch – hergestellt aus Plastik – droht durch sie eine Belastung des Ökosystems Wald. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) ein Verbundprojekt, in dem Forscher abbaubare Alternativen entwickeln – und ein Konzept, wie sich die bisher genutzten Hüllen effizient zurückbauen lassen. Read More
  • Welche Zukunft für Laubholz? Projekt "LauBiOeK"

    Welche Zukunft für Laubholz? Projekt Verbundprojekt analysiert innovative Verwertungslinien für Laubholz Holz als nachwachsender und nachhaltig erzeugbarer Rohstoff wird zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Doch der Klimawandel stellt die Forst- und Holzwirtschaft vor dynamische Herausforderungen. Vor allem der erforderliche Waldumbau hin zu klimatoleranteren Wäldern wird zu einer veränderten Baumarten-Zusammensetzung und einem vermehrten Angebot von Laubholz-Sortimenten führen. Daraus resultiert sowohl die Herausforderung als auch die Chance, neue innovative Verwertungslinien zu entwickeln. Read More
  • 1
  • 2
  • 3

Wir koordinieren

Logo proHolz Bayern

 

 

Logo komSilva

 

Partnernetzwerke

Logo Regionalinitiativen in Bayern

 

Logo Cluster Offensive Bayern

 

Logo go-cluster

 

 

 

Logo Cluster Management Excellence

Logo Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan

logo VBF Vertreter Bayerischen Forstwirtschaft 2019

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung