Cluster Forst Holz Bayern thematisiert Nasslager

Projektzusammenschluss „Regionale Holzkette Südostoberbayern“ bearbeitet Thema Holz-Nasslager-Möglichkeit

Die Forst- und Holzwirtschaft ist eine der wichtigsten Wirtschaftszweige Bayern. Allein in Oberbayern arbeiten 48.700 Menschen (Bayern: 163.500) am oder mit dem Rohstoff Holz. Der Umsatz der Branche beträgt bayernweit rund 41 Mrd. €. Dennoch ist der Wald im Rahmen des Klimawandels immer häufiger von Kalamitäten wie Sturmwürfen betroffen. Um sich hier logistisch besser aufzustellen, trafen sich am 23. Mai 2022 in Rosenheim bei der Raiffeisenbank zentrale Vertreter aus dem Privatwald, den Bayerischen Staatsforsten, den Sägewerken und den Zimmereien unter Moderation der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern.

Die Holzenergie und insbesondere das Bauen mit Holz ist nach Experten zufolge ein wichtiger Schlüssel in der Bewältigung des Klimawandels, da jeder Kubikmeter des nachwachsenden Rohstoffs 1 t CO2 bindet. Auch der Zuwachs in Bayerns Wäldern ist beachtlich: alle 40 Sekunden wächst ein Holzhaus nach. Um die Potenziale der heimischen Forst- und Holzwirtschaft in der Region noch besser zu nutzen, wollen die Akteure der Wertschöpfungskette verstärkt regional zusammenarbeiten und haben sich daher zum Projekt „Regionale Holzkette Südostoberbayern“ zusammengefunden. Ein Thema dabei ist auch, wie man den durch Stürme oder Borkenkäferbefall bedingten Holzanfall besser puffern kann z.B. in sogenannten beregneten Nasslagern. Das Rundholz aus dem Wald kann hier bis zu 2 Jahren eingelagert werden und dabei die Qualität konserviert werden. Zu diesem Thema trafen sich daher am 23. Mai 2022 in Rosenheim in der Zentrale der Volks- und Raiffeisenbank Rosenheim Vertreter aus der Branche.

 

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Die Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern brachte Vertreter der (Privat-) Waldbesietzervereinigungen, den Bayerischen Staatforsten, Sägewerken, Zimmereien sowie der Politik und dem Bankwesen bei der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim zusammen, um über das Thema der Nasslagerung zu diskutieren und Lösungsansätze sowie Finanzierungmöglichkeiten abzuwägen.

Abgeordneter Klaus Stöttner hat den Prozess mit der Raiffeisenbank Rosenheim angestoßen. Zusammen mit Reinhard Frauscher, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Rosenheim, ist er überzeugt, eine Zwischenfinanzierung ermöglichen zu müssen. Fraglich ist noch, wie eine Konzeption aussehen könnte. Hier bedankt sich Stöttner, bei Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsführer der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern. „Wir wollen die Regionale Holzkette stärken, vor allem mit allen kleinen Betrieben, die wichtige Akteure sind. Holz hat goldenen Boden und gemeinsam können wir handeln“ betont Jürgen Bauer. Mit der proHolz Bayern Kampagne, „Wir bauen auf heimisches Holz“ sind die ersten Grundsteine gelegt. Bauer hat auch den Umgang mit Kalamitäten angesprochen. „Der Klimawandel wird uns in Zukunft Holz in Wellen vor die Füße spülen. Hier muss die Einlagerung von Holz aus dem Privatwald logistisch und prozesstechnisch weiterentwickelt werden“.

An dieser Stelle sei daher explizit Werbung gemacht für die staatliche Fachberatungsstelle Holzlagerung:

Die Fachberatungsstelle für Holzlagerung der LWF steht den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse sowie den Waldbesitzern in allen Fragen der Holzlagerung (Nass- und Trockenlager) beratend zur Seite. Unter der E-Mailadresse: holzlagerung@lwf.bayern.de können Sie die Ansprechpartner, Dr. Michael Lutze und Andreas Hohenadl kontaktieren.

 

 

Weitere Informationen:

Stand: 13.11.2022

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