• Stand der Digitalisierung der Forstwirtschaft in Bayern

Wie digital ist Bayerns Forstwirtschaft?

Im Interview mit Florian Rauschmayr von der Hochschule Weihenstephan Triesdorf erörtert der Cluster Forst und Holz den Stand der Digitalisierung Bayerns Forstwirtschaft. Während in manchen Branchen die Anwendung digitaler Technologien gängiger Alltag ist, gibt es ganz klar noch große Potentiale in der Forstwirtschaft, über die Forstunternehmer bis zu den Holzabnehmern hier mit digitalen Lösungen zu optimieren. In einer aktuellen Umfrage im Privatwald Bayerns, bei Forstzusammenschlüssen und Forstdienstleistern hat der Cluster Forst und Holz den Digitalisierungsgrad der Branche erfasst dadurch Hindernisse sowie Potentiale analysiert.

INTERVIEW

 

 

Projektergebnisse des Projektes "Digitalisierung der Forstwirtschaft in Bayern"

Der überwiegende Teil der Befragten möchten ihre Kunden/Mitgliederverwaltung verbessern. Die Digitalisierung der Dokumentation der Holzvermarktung möchten fast 90% der Umfrageteilnehmer ausweiten. In der Digitalisierung der Bereiche Einsatzplanung und Bewirtschaftung möchten sich fast 100% der Befragten zukünftig verbessern. In der Umfrage wurde sehr deutlich, dass der Wille digitale Technologien einzusetzen sehr hoch ist.

 

 

 Hemmnisse Digitalisierung

 

Die Umsetzung digitaler Projekte werden durch zu hohen Arbeitsaufwand im Kerngeschäft, hohe Kosten bei der Einführung neuer Produkte bzw. Schulung der Mitarbeiter, fehlende Ansprechpartner bei der Initiierung digitaler Projekte und fehlenden Wissenstransfer über Möglichkeiten der Digitalisierung behindert.

Die vom Cluster durchgeführte Umfrage ergab, dass die staatlichen Förderprogramme zur Umsetzung der Digitalisierung und auch best-practice-Beispiele weitgehend unbekannt sind. Auch hier ist Wissenstransfer nötig.

 

Potenziale digitaler Technologien

 

In der Befragung spiegeln sich auch die Potentiale digitaler Technologien wider. Die Experten sehen vielfältige Potentiale in der Digitalisierung: Darunter die Archivierung und Vereinheitlichung von Daten sowie sinkende Logistikkosten, aber auch Entlastung bei der Bereitstellung von Dienstleistungen. Und die Möglichkeit, einfacher und effektiver mit anderen Unternehmen bzw. forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen zu kooperieren.

In der Umfrage zur Digitalisierung der Forstwirtschaft in Bayern wird klar, dass der Bedarf an angepassten digitalen Anwendungen und die Motivation diese einzusetzen gleichermaßen hoch sind. Gut aufbereitete Informationen über Anbieter, Förderungen, und laufende Projekte sind nötig um die bayerische Forstbranche in der digitalen Transformation zu stärken.

 

Aus unserer Sicht bestehen folgende Handlungsfelder

  • Aufbau von Webinaren zur Sensibilisierung der Branchenakteure für die Digitalisierung
  • Verbreitung/Kommunikation von best-practice
  • Förderung von Start-ups und Gründern in diesem Bereich
  • Wissenstransfer auch zu Fördermöglichkeiten
  • Vernetzung der Forst-Holz-Cluster-Organisationen mit den bestehenden IT-Clustern
  • Initiierung von F&E-Projekten und praxisnahe Kommunikation der Ergebnisse

 

Ansprechpartner

Johannes Rahm

Johannes Rahm klein

 

Informationen

 

Stand: 16.12.2020

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