"Forstwirtschaft und Bioökonomie, Kommunikation und Innovation" - das sind die Themen, die uns derzeit an der Cluster-geschäftsstelle in Freising und im Büro von proHolz in München besonders beschäftigen. Während das Team von proHolz Bayern die Chancen und Möglichkeiten traditioneller und neuartiger Holzverwendungen wie gewohnt in die öffentliche Kommunikation und deren Medien einbringt, erarbeiten die Kollegen der Clustergeschäftsstelle wichtige inhaltliche Grundlagen für die Entwicklung innovativer Materialien und Methoden. Beide Zielsetzungen und beide Teams sind dabei gleich bedeutsam und können durch eine gute Zusammenarbeit voneinander lernen und profitieren.
Konkret wird dies derzeit beim Thema "Bioökonomie", welches in der Branche seit Beginn des Jahrtausends an Bedeutung gewonnen hat. Im Rahmen eines Transformationsprozesses soll die Verwendung von Biomasse an aktuelle Anforderungen der Märkte angepasst und eine Ersatzstrategie für fossile Brenn- und Rohstoffe entwickelt werden. Durch seine Zusammensetzung und die bisherigen Verwendungsschwerpunkte bietet Holz hierbei ganz besondere und konfliktarme Möglichkeiten. An der Cluster-geschäftsstelle laufen hierzu aktuell mehrere Projekte zu den Themen Laubholzverwendung, Kommunikation mit Waldbesitzern und Innovationsmanagement. Die Kommunikationsschwerpunkte von proHolz Bayern liegen in der Bioökonomie, dem mehrge-schossigen Holzbau und der Unterstützung von Multiplikatoren und regionalen Netzwerken.
Der Leiter der Holzforschung München, Prof. Dr. Klaus Richter, ist seit 2015 Mitglied im bayerischen Sachverständigenrat für Bioökonomie und hat uns im Interview Fragen zur Zukunft dieser Technologie und zur Studienfakultät für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement an der TU München beantwortet.
Im aktuellen Newsletter finden Sie viele Informationen zu den Aktionen der Cluster-Initiative, von proHolz Bayern und unseren Partnern. Beim Lesen wünschen wir Ihnen viel Vergnügen.
Xaver Haas & Prof. Dr. Hubert Röder
"Bioökonomie" ist derzeit ein wichtiges Thema in der Land- und Forstwirtschaft. Spätestens seit der Jahrtausendwende beschäftigen sich Regierungsorganisationen auf allen Ebenen (OECD, EU, Bundes-regierung) mit der Ausgestaltung von Rahmenbedingungen zur Entwicklung und Einführung neuer biotechnologischer Verfahren und entsprechender biobasierter Märkte (