Der Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe und der Ernst-Pelz-Preis gehören seit über 30 Jahren zu den bedeutendsten Auszeichnungen zur Förderung Nachwachsender Rohstoffe. Seit 1992 werden die mit je 10.000 Euro dotierten Preise jährlich in Kooperation mit C.A.R.M.E.N. e.V. vergeben. Bewerbungen für beide Auszeichnungen können online bei C.A.R.M.E.N. e.V. eingereicht werden. Die Preisverleihung beider Preise findet jedes Jahr im Rahmen des C.A.R.M.E.N.-Symposiums statt.
Für beide Preise können sich Personen, Unternehmen, Institutionen oder Kommunen bewerben. Eine eingereichte Bewerbung wird bei der Auswahl beider Preise berücksichtigt. Das Bewerbungsformular finden Sie auf unserer Website. Das ausgefüllte Formular ist zusammen mit maximal einer weiteren Datei (PDF, max. Dateigröße 10 MB) online einzureichen. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2025.Bioökonomie
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Cross-Cluster-Projekt: Smarte Bioproduktewerke
Cross-Cluster-Projekt: Smarte Bioproduktewerke
Download der Ergebniszusammenfassung
Laufzeit: 01.01.2024 - 31.12.2024
BAMBI Workshop: Rückblick
Am 22. Oktober 2025 fand im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie ein bedeutender Meilenstein im Projekt BAMBI – Marktpotenzial holzbasierte Bioökonomie in Bayern statt: Rund 70 Expert:innen aus Industrie, Start-ups, Forschung und Wissenschaft kamen zum Stakeholder-Workshop zusammen, um gemeinsam an der Zukunft der holzbasierten Wertschöpfung zu arbeiten.
Gemeinsam Zukunft gestalten: Ideenentwicklung im Dialog
Im Zentrum des Workshops stand die partizipative Entwicklung konkreter Ideen und Lösungsansätze. In zwei intensiven Diskussionsrunden an sechs Thementischen wurden Potenziale und Herausforderungen identifiziert, priorisiert und weitergedacht – entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Holz.
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch von Staatssekretär Tobias Gotthardt, der in seinem Beitrag die Rolle der Bioökonomie als zentralen Treiber für eine zukunftsfähige und resiliente Wirtschaft in Bayern unterstrich.
Vom Austausch zur Umsetzung: Nächste Schritte für BAMBI
Der Workshop hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der interdisziplinäre Austausch ist, um innovative Ansätze für eine nachhaltige Transformation zu entwickeln. Der Input der Teilnehmenden bildet nun die Grundlage für die nächsten Projektschritte, mit dem Ziel, die holzbasierte Bioökonomie in Bayern von der Idee in die Umsetzung zu bringen.
Das Projekt BAMBI wird gemeinsam umgesetzt von der Chemie-Cluster Bayern GmbH, der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH, C.A.R.M.E.N. e.V., mcc innovare und .bwc. management consulting GmbH. Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für ihre engagierte Mitwirkung sowie Sebastian Reiter für die fotografische Begleitung des Workshops.
BAMBI: Ergebnisse aus dem Beteiligungsworkshop im Oktober
Die Erkenntnisse aus den Interviews wurden im BAMBI-Stakeholder-Workshop am 22.10. gemeinsam weiter vertieft und konkretisiert. Mit einer interdisziplinären Gruppe von mehr als 80 Teilnehmer:innen aus Wissenschaft und Industrie entstand ein sehr einheitliches Bild zu künftigen Schwerpunkten für die weitere Umsetzung der holzbasierten Bioökonomie in Bayern.
In zahlreichen engagierten Diskussionen – sowohl an den sechs Thementischen als auch in der großen Runde – brachten die Teilnehmenden ihr fundiertes Fachwissen und ihre praktischen Erfahrungswerte ein. Ideen und Ansätze wurden erläutert, kritisch diskutiert, weiterentwickelt, teilweise verworfen oder gezielt zur Weiterverfolgung empfohlen.
Als Ergebnis dieses intensiven Arbeitsprozesses konnten 26 konkrete Vorschläge ausgearbeitet werden. Das Projektteam hat diese Ergebnisse nun strukturiert aufbereitet und ergänzt sie um eine Übersicht der nächsten Schritte, darunter Detail- und Vertiefungsworkshops, in denen ausgewählte Themen weiter ausgearbeitet und in konkrete Planungsschritte überführt werden.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für den offenen Austausch, die Vielzahl an Ideen und die beeindruckende Innovationskraft.
Die aufbereiteten Ergebnisse bilden eine starke Grundlage für die nächsten Projektschritte im Jahr 2026.
Wir freuen uns darauf, die Zukunft der holzbasierten Bioökonomie weiter voranzutreiben.Text: Chemie Cluster BayernBayerische Bioökonomie-Strategie
Das Konzept der Bioökonomie beschreibt eine Wirtschaftsweise, die auf der effizienten und nachhaltigen Nutzung von biologischen Ressourcen wie Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen als Rohstoffe und Produktionsmittel basiert. Die holzbasierte Bioökonomie befasst sich mit der Nutzung des Rohstoffs Holz. Neben „etablierten“ Anwendungen, etwa im Holzbau oder für Papier und Zellstoff, die bereits Elemente einer Bioökonomie sind, werden in der „modernen“ holzbasierten Bioökonomie mehr und mehr neue Produkte entwickelt, etwa Textilfasern oder Basis-Chemikalien.
Ansprechpartner
Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
Obere Hauptstraße 3685354 Freising
torno@cluster-forstholzbayern.de+49 8161 96-995-62
Informationsmaterial
- Informations-Broschüre „Holzbasierte Bioökonomie“
- Informations-Broschüre „Holzbasierte Bioraffinerie“
Presseartikel
Projekte
Links
Best-Practice industrielle Bioökonomie
Auf dem Weg zur industriellen Produktion auf biologischer Grundlage entstehen innovative Herstellungsverfahren, Produkte und Wachstumschancen. Das Bundeswirtschaftsministerium möchte aufzeigen, wie die Industrielle Bioökonomie funktioniert, welchen Nutzen sie hat, welche Rohstoffe zu Produkten verarbeitet werden und vor allem wer dazu beiträgt.
Bewerbungsaufruf: Ernst-Pelz-Preis & Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe 2025
Bewerbungsaufruf - Ernst-Pelz-Preis & Förderpreis Nachwachsende Rohstoffeörderprogramm
Bewerbungsschluss ist der 30. April 2025.
Die Bewerbung ist auf der Website des C.A.R.M.E.N. e.V. möglich.Weitere Informationen finden Sie unter Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe oder Ernst-Pelz-Preis.Biobasierte Kreislaufwirtschaft
"Biobasierte Kreislaufwirtschaft ist zukunftsfähig, das fossile Zeitalter ist endlich": Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat in Brüssel die Bedeutung der Bioökonomie als zukunftsfähige Wirtschaftsform hervorgehoben.
Christian Dietershagen: Bioökonomie & starke Forstwirtschaft
Warum die Bioökonomie eine starke Forstwirtschaft als Partner braucht, erzählt Christian Dietershagen, Werksleiter bei Sappi Limited, im Interview mit der Cluster-Initiative.
Cluster Kurzstudie Holzenergie mit Aktionsplan
Energieminister Hubert Aiwanger verabschiedet mit Vertretern der Holzbranche einen Aktionsplan Holzenergie Bayern
Cross-Cluster-Projekt „Smarte Bioproduktewerke“
Im Projekt „Smarte Bioproduktewerke“ arbeiten wir gemeinsam mit dem Cluster Umwelt Bayern und unterstützt durch Bayern Innovativ und den Chemiecluster Bayern daran, die Potenziale von kleinen, dezentralen Bioproduktewerke in Bayern zu erfassen und eine Ansiedlung zu begünstigen. Hierfür wurde ein internationales Technologiescreening durchgeführt und abgeschlossen. Anschließend wurde ein Interviewleitfaden erarbeitet und Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft (und Forschung) befragt. Die Auswertung der Befragungen soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Präsentation der Projektergebnisse im Rahmen einer Online-Veranstaltung ist für Anfang 2025 geplant. Sobald der genaue Termin feststeht, informieren wir Sie umgehend.
Durchbruch für die holzbasierte Bioökonomie in Mitteldeutschland
Nach fast 10 Jahren mühevollen, stetigen Ringens um die Entwicklung und Etablierung der holzbasierten BioÖkonomie in Mitteldeutschland sind Ende Januar dieses Jahres maßgebliche Weichen für die erfolgreiche Umsetzung dieses strategischen Vorhabens gestellt.
Förderprogramm „Industrielle Bioökonomie“
Was wird gefördert?
Förderbausteine für die Nutzung und den Bau von Demonstrationsanlagen und die Etablierung weiterer Beispielregionen
Gegenstand der Förderung sind vier Bausteine, in denen die Weiterentwicklung, Hochskalierung und Erprobung biobasierter Produkte und Verfahren (A), die Planung (B), der Bau von Demonstrationsanlagen (C) und Innovationscluster zur Transformation bestehender Industrieregionen zu Regionen der industriellen Bioökonomie (D) unterstützt werden.
Wer wird gefördert?
Das Förderprogramm richtet sich in den einzelnen Förderbausteinen an die folgenden Zielgruppen:
Der Baustein A adressiert Start-ups und KMU sowie mittelständische Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten und in Ausnahmefällen auch Großunternehmen. Forschungseinrichtungen können als Kooperationspartner von Unternehmen mitwirken.
Die Bausteine B und C richten sich an gewerbliche Unternehmen jeder Größe. Die Unternehmen können allein oder auch zusammen mit Forschungseinrichtungen im Konsortium Anträge einreichen.
Der Baustein D richtet sich an Verbünde entlang regionaler industrieller Wertschöpfungsketten oder -netze bestehend in erster Linie aus Industrieunternehmen, die bestrebt sind, skalierte biobasierte Produkte und Verfahren in industrielle Wertschöpfungsnetze zu integrieren. Großunternehmen werden insbesondere im Verbund mit KMU gefördert. Zudem richtet sich der Baustein an Managementeinrichtungen (z. B. Innovationsagenturen, Technologiezentren, Verbände, Vereine, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Kammern und Einrichtungen der regionalen Wirtschaftsförderung), die die Innovationscluster organisieren. Unternehmen können allein oder auch zusammen mit Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen Anträge einreichen.
Wie wird gefördert?
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung nach der „Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO)“ oder nach der „De-minimis Verordnung“. In der Regel ist eine Laufzeit von bis zu drei Jahren vorgesehen.
Fristen für Skizzeneinreichung
Folgende Fristen gelten für die Einreichung von Projektskizzen in den jeweiligen Bausteinen:
- Bausteine A, B, D: jeweils zum 15. April und 15. Oktober eines Kalenderjahres
- Baustein C: jeweils zum 15. Oktober eines Kalenderjahres (erstmalig 2025)
Weitere Informationen auf der Website des BMWK
Holz als Energieträger
Aiwanger : "Brennholz verdrängt fossile Energieträger und dient damit dem Klimaschutz."
Holzenergie hat Zukunft
In einem Grußwort beim 22. Fachkongress für Holzenergie in Würzburg hat der bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, seine Unterstützung für die Holzenergie deutlich gemacht.
Im Gespräch mit Hubert Aiwanger: Holz in der Bioökonomie
Die Bayerische Staatsregierung erarbeitet derzeit eine Bioökonomie-Strategie für den Freistaat.
LauBiOek: Entscheidungshilfe entwickelt
Gemeinsam mit den Partnern Technische Universität München (Fachbereich Stoffstrommanagement und Lehrstuhl für Wald- und Umweltpoltik) und .bwc management consulting GmbH bearbeitet die Cluster-Initiative Forst und Holz das aus Mitteln des Waldklimafonds (BMEL / BMU) geförderte Projekt „LauBiOek – Laubholznutzung im Rahmen einer effizienten Bioökonomie.“
Nachhaltig, zirkulär, klimaresilient
acatech "Holzbasierte Bioökonomie"
Neue Broschüre: Holzbasierte Bioraffinerie
Erdöl ist der derzeit dominierende Ausgangsrohstoff für chemische Produkte auf dem Weltmarkt. In einer Raffinerie wird der Rohstoff Erdöl durch Reinigung und Destillation in höherwertige Produkte umgewandelt. Dazu zählen zum Beispiel Erzeugnisse wie Krafstoff , Heizöl und Kerosin oder auch Ausgangsprodukte für unterschiedlichste Kunststoffe. Nachwachsende Rohstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft stellen sowohl stofflich als auch energetisch eine Alternative zum Erdöl dar.
Neuer Kunststoff aus Holzfaser?
Nicht ganz. Aber: Deutschen Forschern ist es gelungen, aus einem Nebenprodukt der Zelluloseproduktion einen leistungsfähigen Kunststoff herzustellen. Bis jetzt wird das Terpentinöl nur verheizt, aber in Zukunft könnte es zur Herstellung von Hochleistungs-Polyamiden genutzt werden.
Neues Themenpapier Bioökonomie
Im Themenpapier „Die Wertschöpfungskette Forst-Holz und ihr Beitrag zur Bioökonomie“ zeigt der Sachverständigenrat anhand des Rohstoffs Holz auf, welche Möglichkeiten und Potenziale in der Wertschöpfungskette Forst & Holz für die weitere Entwicklung der Bioökonomie erschlossen werden sollten. Es knüpft an das Themenpapier "Holzbasierte Bioökonomie" aus dem Jahr 2019 an.
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Kontakt
Postanschrift:
Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH
Obere Hauptstraße 36
85354 Freising
+49 8161 96 995-60
Geschäftsführer:
Alexander Bogner
+49 8161 96 995-63
post@cluster-forstholzbayern.de









