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  • Neues aus dem Cluster Forst und Holz in Bayern

Herausforderung (Wieder-)Aufforstung - Ressource Holz & Forstlicher Unternehmertag Teil 3

Der Forstliche Unternehmertag und die Fachtagung Ressource Holz werden 2021 kombiniert und in einem rein digitalen Format stattfinden. An vier Terminen im Laufe des Jahres möchten wir gern mit Ihnen zusammen auf aktuelle Entwicklungen und Trends in der Branche eingehen. Zum dritten Termin der Reihe lädt das Fraunhofer IFF gemeinsam mit dem Cluster Forst und Holz Bayern, der TU München und dem Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan ein.

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"Wir bauen auf heimisches Holz" proHolz Bayern Kampagne für regionale Nutzung von Holz

proHolz Bayern startet Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz"

„Regionale Wertschöpfungsketten können einen wichtigen Beitrag leisten, damit unser klimafreundlicher Rohstoff Holz wieder da verarbeitet und verbaut wird, wo er gewachsen ist." betonte die Bayernsiche Staatsministerin Michaela Kaniber im Gespräch mit Vertretern der Holzbaubranche im Frühjahr 2021. Seit dem haben sich in zwei Regionen Pilot-Projekte zur Stärkung der Regionalen Wertschöpfungsketten implementiert.

Unterstützt werden die Projekte durch die proHolz Bayern Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz", die am 30. Juli 2021 von der Bayernsichen Staatsministerin Michaela Kaniber gestartet wurde.

Hier gehts zur Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz".

 

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 Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber (vorne links) startet die von proHolz Bayern initiierte Kampagne "Wir bauen auf heimisches Holz". proHolz Bayern Geschäftsführerin Eva Veit (vorne rechts) präsentiert drei Plakate mit den Akteuren: v.l. Maximilian Doppler, Sägewerk Doppler & Spannring Inzell; Herbert Koch, Holzbau Koch Ainring und Georg Höhensteiger, Vorsitzender Waldbesitzervereinigung Rosenheim.

 

Informationen

 

 

 

 Stand: 30.07.2021

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Bioökonomie: zentrales Zukunftsthema für die europäische Forst- und Holzwirtschaft

Am 10. Mai 2021 erörterten Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Clustersprecher Alexander Gumpp sowie Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsführer des Clusters Forst und Holz in Bayern unter anderem die Zukunft der bayerischen Bioökonomie. „Holz spielt als nachwachsender Rohstoff im Rahmen unserer bayerischen Bioökonomiestrategie Zukunft.Bioökonomie.Bayern eine wichtige Rolle. Mit neuartigen Verfahren können aus Holz z.B. biobasierte Chemikalien gewonnen werden“, so Wirtschaftsstaatssekretär Weigert. Der Cluster soll mit Unterstützung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums bis Ende des Jahres 2021 Informationen zu Ressourcenverfügbarkeiten und Wertschöpfungsketten im Holzbereich ausarbeiten und gemeinsam mit Invest in Bavaria die Ansiedlung entsprechender Firmen in Bayern bewerben.

Verschiedene Nutzungsoptionen von Holz ausschöpfen

Neben der Bioökonomie identifizierten die Teilnehmer die Holzenergie als einen zentralen Baustein für die ländlichen Räume Bayerns. Die hohe strategische Bedeutung verschiedener Nutzungsmöglichkeiten für die vielen Holzsortimente unterstrichen Weigert, Gumpp und Dr. Bauer. „Nur durch die nachhaltige Nutzung von Holz getreu unserer Leitlinie ‚Schützen und Nutzen‘ können wir die hohe Nachfrage nach dem nachwachsenden Rohstoff langfristig bedienen und dabei aktiven Klimaschutz betreiben“, betonte Weigert. Denn Holz in all seinen Verarbeitungsformen binde langfristig CO2. Diese Botschaft in die Gesellschaft zu tragen, ist Aufgabe des Imagebündnisses proHolz Bayern. „Besonders im Holzbau kommt diese Klimaschutzfunktion unseres heimischen Rohstoffes zum Tragen“, ergänzte Alexander Gumpp, neben seinem Ehrenamt als Clustersprecher zugleich Holzbauunternehmer aus Binswangen.  

Silver label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) für Cluster Fort und Holz

„Der Cluster Forst und Holz in Bayern ist besonders für die kleineren Unternehmen in der Forst- und Holzwirtschaft sehr wichtig“, sagte Weigert.  Die aktuelle Auszeichnung mit dem silver label der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) sei hochverdient. Das European Secretariat for Cluster Analysis (ESCA) untersucht europäische Cluster und vergibt nach einem Benchmarking und ein- bzw. zweitägigen Audits die Excellence-Labels Bronze, Silver und Gold. Der Cluster Forst und Holz in Bayern ist nach einem Re-Zertifizierungsprozess seit Anfang Mai 2021 der einzige deutsche Forst- und Holzcluster mit dieser Auszeichnung.  Für die Politik bedeuten die Labels, dass sie die Spitzenpositionen ihrer Cluster und deren Unternehmen durch eine externe Evaluierung europaweit belegen und damit im Wettbewerb der Standorte um Fördergelder oder um Fach- und Führungskräfte punkten können.

 

Cluster Forst Holz Staatssekretär 14.00 Uhr a

 

 

 

Stand: 22.05.2021

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Runder Tisch zum bayerischen Holzmarkt mit Kaniber und Aiwanger: „Entschärfung der Einschlagsbeschränkungen!“

Vor dem Hintergrund gestiegener Schnittholzpreise und Lieferverzögerungen sprachen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber mit Vertretern der Holzbranche. Dabei waren vom Bauhauptgewerbe über - und Forstwirtschaft bis hin zu Säge- und Holzindustrie und dem Handwerk alle Akteure der Branche vertreten. Dabei erklärte Aiwanger: „Bayerns Holzwirtschaft ist gut aufgestellt, muss aber künftig noch besser koordiniert werden. Nachhaltig erwirtschaftetes Nadelholz ist in Bayerns Wäldern in großem Umfang vorhanden. Es ist wichtig, dass Baumaterial Holz verfügbar bleibt und jeder in der Wertschöpfungskette gerecht bezahlt wird, auch der Waldbesitzer. Ich unterstütze die Forderung, dass die aktuelle Einschlagsbeschränkung für Holz dringend entschärft werden muss, wenigstens für Waldbesitzer bis 50 Hektar, um die kleinen Waldbesitzer jetzt nicht vom Holzmarkt mit steigenden Preisen auszuschließen und um den Holznachschub für Sägewerke und Zimmerer zu sichern.“

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4. Kooperationsforum „kleben von holz und holzwerkstoffen“ beeindruckt über 140 Teilnehmer

Am 28. und 29. April 2021 versammelten sich über 140 Teilnehmer virtuell zum Thema „Kleben von Holz und Holzwerkstoffen“. Das 4. Kooperationsforum, das von der Cluster-Initiaitve Forst und Holz in Bayern gGmbH mit Partnern und der Unterstützung von Sponsoren durchgeführt wurde, war ein voller Erfolg. Die Schwerpunkte lagen in diesem Jahr auf der Optimierung von Klebstoff-Systemen sowie der Verklebung von hybriden Bauteilen und modifizierten Holzwerkstoffen. Spannend war der Blick auf die Klebe-Zukunft mit Alternativen zur „klassischen“ Verklebung. Zwei Nachmittage lang lauschten die Interessierten den Experten-Vorträgen und „netzwerkten“ in den Pausen an virtuellen Tischen.

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'Digitalisierung in der Holzerntekette': virtuelle Veranstaltung zeigt Chancen auf

Seit fast 20 Jahren findet der Forstliche Unternehmertag in Freising um die Professur Forstliche Verfahrenstechnik der TUM in Partnerschaft mit dem Cluster Forst und Holz Bayern sowie dem Forstzentrum, statt. Und seit 5 Jahren existiert die enge Kooperation mit der Tagung "Ressource Holz" in  Hundisburg bei Magdeburg mit dem Organisator Fraunhofer IFF.

Nachdem der Unternehmertag 2021 aufgrund Corona verschoben werden musste, haben die Organisatoren diese virtuelle Reihe mit vier Terminen für das Jahr 2021 umgesetzt. Ziel ist der Wissenstransfer an die deutschen Forstunternehmer als zentrales Bindeglied zwischen Forstwirtschaft und Holzabnehmer. Diese Verbindung zwischen den Beteiligten erfährt nun mit der Digitalisierung einen massiven Schub.

 

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Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel

RVR-Broschüre in aufbereiteter Form wieder in der FNR-Mediathek erhältlich

Plagt der Borkenkäfer unsere Wälder, wird auch die Frage nach der qualitativen Bewertung des befallenen Holzes laut. Mit der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) lässt sich diese beantworten. Die RVR liegt nun wieder als Broschüre in aufbereiteter Form bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) vor.

Die RVR-Broschüre fußt auf den Vereinbarungen der Dachverbände der Forst- und Holzwirtschaft – des Deutschen Forstwirtschaftsrates e. V. (DFWR) und des Deutschen Holzwirtschaftsrates e. V. (DHWR) – und dient als Instrument zur Holzsortierung.

Rahmenvereinbarung Rohholzhandel Broschueren FNR

Sortierhilfe für Forst- und Holzwirtschaft

Hat sich der Borkenkäfer frisch in den Baum eingebohrt oder sind seine Fraßgänge unter der Rinde bereits sichtbar? Die RVR-Broschüre gibt unter anderem Auskunft, wann etwa von rindenbrütenden Borkenkäfern befallenes Holz noch in die Qualität B sortiert werden kann und wann es in die minderwertigeren Klassen C oder D rutscht.

Handliche Broschüre und Merkblätter

Nun liegt die handliche Broschüre wieder vor – nachdem sie bereits im Juli in dritter Auflage erschienen und schnell vergriffen war – und kann wieder Waldbesitzenden, Förstern sowie Forst- und Holzunternehmen und Interessierten als wichtige Einschätzungs- und Sortierhilfe dienen.
Die aufbereitete RVR-Broschüre und die überarbeiteten Sortiermerkblätter für Stammholz können über die Mediathek der FNR bezogen oder auf der Webseite heruntergeladen werden.

Weiterführende Links

http://www.rvr-deutschland.de/
https://mediathek.fnr.de/rvr-merkblaetter.html
https://mediathek.fnr.de/rahmenvereinbarung-fuer-den-rohholzhandel-rvr.html
https://mediathek.fnr.de/
https://www.rvr-deutschland.de/struktur.php?id=47

Ansprechpartner

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Dr. Gitte Hornemann
Tel.: +49 3843 6930-329
Mail: g.hornemann(bei)fnr.de

Pressekontakt

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.
Martina Plothe
Tel.: +49 3843 6930-311
Mail: m.plothe(bei)fnr.de

 

Originalmeldung

 

Stand: 17.02.2021

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In voller Länge: Abschiedsehrung für Xaver Haas

Bayerischer Staatsminister Hubert Aiwanger dankt per Videogruß für großartiges Engagement

Xaver Haas - ein Urgestein des Holzbaus - hat die letzten fünf Jahre die Clusterarbeit im Bereich Forst und Holz in Bayern gestaltet. Jetzt zieht sich Xaver Haas zurück und überlässt Jüngeren das Feld. Alexander Gumpp folgt als Clustersprecher neben Prof. Dr. Hubert Röder. In der "feierlichen digitalen Verabschiedung" von Xaver Haas dankt Staatsminister Hubert Aiwanger persönlich für die starke Initiative im Cluster sowie das ehrenamtliche Engagement für die gesamte Branche in all den Jahren und wünscht für die kommenden ruhigeren Jahre alles Gute.

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Neuer Clustersprecher: Alexander Gumpp folgt auf Xaver Haas

Alexander Gumpp ist neuer Custersprecher an der Seite von Prof. Dr. Hubert  Röder

Der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern gGmbH sitzen weiterhin zwei Clustersprecher vor. Prof. Dr. Hubert Röder, Wissenschaftszentrum Straubing, bleibt als Experte für den Forstbereich an der Spitze. Prof. Röder lehrt am Wissenschaftszentrum Straubing der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die Betriebswirtschaftslehre Nachwachsender Rohstoffe. Alexander Gumpp, Holzbau-Unternehmer aus Binswangen, folgt dem verabschiedeten Holzbau-Unternehmer Xaver Haas nach, der den Weg für Jüngere frei macht. So wird Geschäftzsführer Dr. Jürgen Bauer weiterhin von der Wissenschafts-Seite und aus dem Unternehmertum, der Praxis, unterstützt.

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