So heißt es in der aktuellen Broschüre "Bauen mit Holz" des Bayerischen Bau- und Forstministeriums vom Januar 2021. Der Klimaschutz stellt eine Kernaufgabe der Bayerischen Staatsregierung dar. Die beiden Staatsministerinnen Michaela Kaniber und Kerstin Schreyer setzen verstärkt auf die Errichtung energieeffizienter Neubauten und die Sanierung mit Holz. Zudem trat am 1. Februar 2021 die Novelle der Bayerischen Bauordnung in Kraft: Damit ist der Baustoff Holz erstmalig in allen Gebäudeklassen zugelassen. Bereits in 2020 hatte sich Staatsministerin Michaela Kaniber zum Ziel gesetzt, dass Bayern künftig beim Bauen mit Holz eine Spitzenstellung einnehmen soll. "Dazu müssen wir den Holzbau so in die Fläche bringen, dass er selbstverständlich wird. Dazu muss es zum Standard werden, dass bezahlbare Wohnhäuser, Bürogebäude, Vereinsheime, Kitas und mehr aus Holz gebaut sind", sagte Kaniber im Rahmen des von ihr initiierten "Runden Tisches" zur Entwicklung einer Holzbauoffensive. Gerade für die Umsetzung dieses Zieles spielt die Image- und Überzeugungsarbeit von proHolz Bayern bei den Architekten, Planern und Kommunen eine enorm wichtige Rolle.Eine der zentralen Herausforderungen im Cluster ist es, dass diese Stärke im Holzbau sich auch in den vorgelagerten Teilbranchen widerspiegelt. Gerade die Forstwirtschaft hat sehr schwierige Zeiten hinter sich. Nur mit einer stabilen Ertragslage können die Waldbesitzer und Forstbetriebe die Herkulesaufgabe Waldumbau bewerkstelligen. Die Digitalisierung der Holzerntekette und der Ausbau der Rundholzlagerkapazitäten sind in diesem Kontext zentrale Herausforderungen, gerade für den Kleinprivatwald. Hier unterstützt die Cluster-Initiative aktuell mit Projekten sowie mit einem vom Bayerischen Wirtschaftsministerium an unseren Cluster vergebenen Auftrag für eine "Standortsanalyse Bioraffinerie".
Alexander Gumpp und Prof. Dr. Hubert Röder, Clustersprecher



