Newsletter Nr. 47 - September 2019
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Forstwirtschaft in schweren Zeiten
- Eine Strategie tut Not

Xaver Haas und Prof. Dr. Hubert Röder Trockenheit, Insektenka-lamitäten, Stürme, Wald-brände und niedrige Holzpreise setzen der Forstwirtschaft derzeit stark zu. Ob das nur eine stärkere Markt-störung oder eine witterungs- und markt-bedingte Schwankung ist, die sich durch kluges Handeln zum Positiven wenden lässt, kann man nicht genau sagen. Wenn man die Klimagrafiken von Ed Hawkins betrachtet, kann man jedoch durchaus unruhig werden.

Doch gerade in schweren Zeiten ist es notwendig die Ruhe zu bewahren und weiter strategisch zu denken.

Positiv stimmt jedenfalls die Aufbruchstimmung der internationalen Jugend, die sich - motiviert von Greta Thunberg - zu einer Protestbewegung gegen den Klimawandel formiert und schließlich Gesellschaft und Politik zur Diskussion und zum Nachdenken bringt. Die sich anbahnenden Klimaschutzgesetze sollten hier zweckdienlich sein, um die schlimmsten Befürchtungen abzuwenden. Ganz konkret wird derzeit in Bayern unter dem Schlagwort "Innovationsland.Bayern" auch an einer Überarbeitung der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie gearbeitet. Dort wäre es wünschenswert, dass neben dem Wirtschaftswachstum auch Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Zielindikatoren eingeführt werden. Die beim Auftaktkongress geäußerten Teilnehmerbeiträge in den Arbeitsgruppen Wirtschaft und Wissenschaft gingen jedenfalls in diese Richtung. Die Clusterstudie 2015 und die Charta für Holz 2.0 können hier gerne als Blaupause dienen.

Am 24.10. wollen wir Sie nach Straubing einladen, um mehr über die Bedeutung von "Holz in der Bioökonomie" zu erfahren. Wir wollen klären was das international hochaktuelle Thema zur Nutzung des forstwirtschaftlichen Rohstoffpotentials in Bayern beitragen kann. Kommen Sie in die Sennebogen Akademie und hören Sie aktuelle Referenten zu den Möglichkeiten von Bioraffinerien.

Julia Klöckner, die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft hat angesichts der angespannten Lage nach dem Verbändegespräch im August die Forstminister der Bundesländer, Vertreter von Spitzenverbänden sowie der Wissenschaft am 25. September zum Waldgipfel nach Berlin eingeladen. Hans-Georg von der Marwitz, der seit Anfang 2019 Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) ist, hat sich in einem Interview mit dem Deutschen Waldbesitzer zu diesem Thema geäußert. Wir haben dieses Interview und den damit verbundenen Forderungskatalog im Vorgriff des Waldgipfels zur Orientierung gerne aufgenommen.

Ihre Clustersprecher
Xaver Haas & Prof. Dr. Hubert Röder

Hans-Georg von der Marwitz, seit Anfang 2019 Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), stellt sich vor

Hans-Georg von der Marwitz, Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW)Seine Berufung kommt in einer wirtschaftlich schlechten Phase für die deutsche Forstwirtschaft: Trockenheit, schlechte Holzpreise und Insekten-kalamitäten setzen den 2 Millionen Waldbesitzern in Deutschland zu. Die Stimmung ist schlecht und die Motivation der Waldbesitzer zur Pflege und Wiederaufforstung ist nicht gerade zum Besten gestellt. Auch große Forstbetriebe bekommen das zu spüren und müssen ihre Gewinnerwartungen deutlich reduzie-ren. Hans-Georg von der Marwitz ist seit Anfang 2019 Präsident der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Waldbesitzerverbände (AGDW) und folgt damit Philipp zu Guttenberg nach, der das Amt seit 2010 inne hatte.
Der "Deutsche Waldbesitzer - Das Magazin für Privatwald-besitzer" hat Hans-Georg von der Marwitz zu seinen Erfahrungen und Plänen befragt.



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